Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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In einer Halle des Whiskey-Herstellers Jim Beam im US-Bundesstaat Kentucky ist ein Feuer ausgebrochen. Ein Großteil des dort gelagerten Whiskeys ist verbrannt.

Rund 45.000 Fässer sind in Flammen aufgegangen. Sie waren in einer Halle gelagert. Die Hitze sei so gewaltig gewesen, dass Feuerwehrfahrzeugen die Scheinwerfer geschmolzen seien, teilten die Behörden mit.

Drei weitere Lagerhäuser konnten gerettet werden. Verletzte habe es nicht gegeben. Brandursache sei möglicherweise ein Blitzschlag.

Jim Beam: Feuer hat keine Auswirkung auf Verbraucher

Die Destillerie Jim Beam erklärte, der Brand habe rund ein Prozent ihrer Lagerbestände vernichtet. Trotzdem werde das Angebot für die Kunden nicht knapper. „Angesichts des Alters des verlorenen Whiskeys wird dieses Feuer die Verfügbarkeit von Jim Beam für Verbraucher nicht beeinträchtigen", teilte der Spirituosenhersteller mit. Der Whiskey in den Fässern sei noch recht jung gewesen und hätte bis zum Verkauf noch Jahre reifen müssen.

Die Zeitung Courier Journal hat den Verlust trotzdem ausgerechnet. Demnach hätte man aus den verbrannten Whiskey-Fässern mindestens sechs Millionen 0,75-Liter-Flaschen ergeben.


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Isabel Gebhardt
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SWR3