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In Dortmund kommen seit gestern Aktivistinnen und Aktivisten und Interessierte der „Fridays for Future“-Bewegung zu einem Kongress zusammen. Mehr als 1.300 Teilnehmende werden bis Sonntag erwartet.

Die Aktivistinnen und Aktivisten demonstrieren seit Monaten, geben Interviews zum Thema Klimakrise und Klimaschutz und agieren als Expertinnen und Experten bei politisch bedeutenden Konferenzen. Die Menschen hinter der „Fridays for Future“-Bewegung haben es in kurzer Zeit geschafft, berühmt zu werden.

Audio-Portrait Luisa Neubauer; Foto: picture alliance/Soeren Stache/dpa

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Doch was jetzt? Viele fordern von ihnen konkrete Vorschläge für den Schutz des Klimas und die Umsetzung von Ideen. Um sich auszutauschen, den künftigen Kurs zu beraten und die Vernetzung besser zu koordinieren, treffen sich Schülerinnen, Schüler und Studierende seit gestern zu einem „Sommerkongress“ in Dortmund.

Kabarettist Marc-Uwe Kling und Wirtschaftsweiser erwartet

Bis Sonntag werden mehr als 1.300 Teilnehmende erwartet. Eingeladen war, wer sich beteiligen möchte. Heute beginnen unter anderem Workshops und Diskussionsrunden mit Menschen aus Politik und Wirtschaft.

Für Freitag ist eine Demo angekündigt. Zu dem Kongress sollen der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, ein Bereichsleiter der Gewerkschaft Verdi und der Kabarettist Marc-Uwe Kling kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe abgesagt, berichtete die Mit-Organisatorin des Kongresses Ragna Diederichs.

Nächste größere Aktion: 20 September

Trotz der Ferien waren die Anhängerinnen und Anhänger der Bewegung auch am vergangenen Freitag aktiv. Die nächste größere Aktion ist für den 20. September geplant. In ganz Deutschland sind Menschen zum Streik für das Klima und somit den Schutz des Planeten aufgerufen, hatte Luisa Neubauer bereits vor einigen Tagen auf ihrem Instagramaccount angekündigt.