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Hans Liedtke
Hans Liedtke, SWR3; Foto: SWR3
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Ein Frachtschiff, das vor fast eineinhalb Jahren von seiner Besatzung aufgegeben wurde, ist an der irischen Küste gestrandet. Ein Jogger hat das Schiff entdeckt.

Das Schiff wurde in Ballycotton unweit von Cork im Süden der Insel entdeckt, wie die irische Küstenwache mitteilte. Ein Sprecher sagte laut einem Bericht, „das ist nicht normal.“ Die zehn Besatzungsmitglieder der MV Alta seien schon im September 2018 von der US-Küstenwache gerettet worden.

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Bei Bermuda manövrierunfähig geworden

Geisterschiff an der irischen Küste; Foto: picture alliance/Irish Coast Guard/AP/dpa

Geisterschiff an der irischen Küste

picture alliance/Irish Coast Guard/AP/dpa

Nach einem Bericht der Zeitung The Irish Examiner wurde die MV Alta am Sonntag gegen Mittag von einem Jogger gesichtet. Die Britischen Inseln waren am Wochenende vom Sturm „Dennis“ heimgesucht worden.

Zum Zeitpunkt seiner Evakuierung 2018 befand sich das Schiff laut früheren Berichten gut 2.000 Kilometer südöstlich von Bermuda. Es fuhr unter tansanischer Flagge. Es war demnach auf dem Weg von Griechenland nach Haiti wegen technischer Probleme manövrierunfähig geworden. Zuletzt wurde es im vorigen Jahr in der Mitte des Atlantiks gesichtet. Was mit dem Wrack jetzt passiert, ist den Berichten zufolge noch unklar.

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Hans Liedtke
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