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Greta Thunberg startet von der britischen Stadt Plymouth aus zu einer Atlantik-Überquerung. In 13 Tagen will die schwedische Klimaaktivistin in New York bei den Vereinten Nationen sein.

Gretas Ziel ist es, möglichst klimaneutral zum UN-Klimagipfel zu kommen. Die 18 Meter lange Hochseeyacht „Malizia“, auf der die 16-Jährige mitsegelt, wird vom deutschen Skipper Boris Herrmann gesteuert. Mit an Bord sind auch Gretas Vater Svante und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über den Segeltörn plant.

Skipper: Greta soll auf dem Segeltörn viel zu lesen mitnehmen

Der Skipper hat Greta und ihren Vater schon vor der Reise getroffen. Im SWR-Interview sagte er, dass die beiden ihm sympathisch seien – was auch extrem wichtig sei, wenn man auf einer so langen Reise die ganze Zeit auf so engem Raum zusammen sei.

Er habe Greta deswegen auch geraten, viel zu lesen mitzubringen und einfach die Natur auf sich wirken zu lassen. „Man sitzt dort auf dem Boot und schaut aufs Meer. Ich kann mir vorstellen, dass das auch für Greta eine unvergessliche, schöne Erfahrung werden wird“, sagte Herrmann.

SWR3-Audio: Beitrag anhören; Foto: SWR3.de

Nachrichten Das sagt Skipper Boris Herrmann über die bevorstehende Reise mit Greta Thunberg

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Klimafreundlich mit Solarpaneelen und Unterwasserturbinen

Greta reist nach Übersee, um dort unter anderem am UN-Klimagipfel in New York im September sowie an der Weltklimakonferenz in Chile im Dezember teilzunehmen. Sie fliegt nicht, weil Flugzeuge riesige Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen ausstoßen. Deshalb hatte sie länger nach einer klimaschonenderen Alternative für ihre Reise nach New York gesucht und sich dann für den Segeltörn entschieden.

Das Boot ist mit Solarpaneelen und Unterwasserturbinen ausgestattet, mit denen die Energie erzeugt wird, die für Navigation und Kommunikation gebraucht wird. Luxus gibt es keinen an Bord der „Malizia“ – unter Deck ist gerade genug Platz für zwei kleine Rohrkojen.