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Klimaaktivistin Greta Thunberg trifft heute auf den Papst. Nicht nur der ist hellauf begeistert von der schwedischen Aktivistin, auch in Deutschland erhält sie viel Zuspruch.

Wir kennen sie von den „Fridays for Future“- Klimaprotesten, mittlerweile ist sie schon fast zur Klimalegende weltweit geworden.

Die Klimakrise kennt keine Feiertage

Am Mittwoch nahm sie der Papst in Empfang. Oder wie vielleicht manche wegen ihrer Popularität auch sagen würden – sie wird ihn in Empfang nehmen. In Rom auf dem Petersplatz soll sie bei der Generalaudienz dabei sein. Am Freitag will sie an einem Schulstreik in Rom teilnehmen.

Auf Twitter schreibt sie dazu: „Ich weiß, dass das ein Feiertag ist, aber weil die Klimakrise nicht in Urlaub geht, werden wir das auch nicht tun.“ Sie reist natürlich – wie immer mit dem Zug an.

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Greta hat auch Fans in der deutschen Kirche

Auch in Deutschland wurde die 16-Jährige für ihren Einsatz fürs Klima von mehreren katholischen Bischöfen bereits gelobt: „Ich bin der Ansicht, die Kirche muss Anwalt der

Fridays for Future“-Bewegung sein', sagte der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer der Deutschen Presse-Agentur.

Klimaschutz geht alle an. Deshalb müssen auf Worte und Absichtserklärungen auch Taten folgen. Daran erinnern Greta Thunberg und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter die Politik völlig zu Recht.

Heiner Wilmer, Hildesheimer Bischof

„Mahnung der Jugend muss wachrütteln“

Auch der Dresdener Bischof Heinrich Timmerevers äußerte sich zu der Klima-Bewegung: „Die Jugendlichen, die Woche für Woche unter dem Motto auf die Straße gehen, imponieren mir. Auch wenn sich über die Form des Protests vortrefflich diskutieren lässt, muss die Mahnung der Jugendlichen uns wachrütteln.“ Dass viele Schüler Freitags für das Klima auf die Straße gehen, anstatt die Schulbank zu drücken, sorgt bereits seit Wochen für Diskussionen, nicht zuletzt unter den Eltern und den Politikern.