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Patrick Seibert
Patrick Seibert; Foto: Patrick Seibert
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Vier Hamburgerinnen haben als erstes deutsches Frauen-Team beim härtesten Ruderrennen der Welt mitgemacht. Jetzt haben sie ihr Ziel nach fast 5.000 Kilometern auf dem Wasser erreicht.

Seit dem 12. Dezember waren sie unterwegs — jetzt sind sie am Ziel: die Ruderinnen Catharina Streit, Meike Ramuschkat, Stefanie Kluge und Timna Bicker haben in 42 Tagen und 46 Minuten den Atlantik im Ruderboot überquert.

Nach der Zielankunft sagte Catharina Streit, dass sie sich jetzt auf „gutes Essen, gute Drinks, eine Dusche und Schlaf“ freue. Auch für ihre Teamkollegin Stefanie Kluge war die Zielankunft sehr emotional:

„Ich bin so glücklich, hier zu sein. Ich muss so viel weinen, ich habe noch nie so viel geweint.“

Bestes Frauenboot im ganzen Rennen

Die vier haben bei der „Talisker Whisky Atlantic Challenge“ mitgemacht - ein Ruderrennen von der Kanareninsel La Gomera zur Karbikinsel Antigua. Im Ziel belegten sie Platz 17 und sind damit das bestplatzierte Frauenboot im Rennen.

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Wenig Platz, Schlafmangel und kein Land in Sicht

Die Frauen haben sich in den letzten Wochen zu viert ein acht Meter langes Boot geteilt. Eine echte Toilette gab es an Bord nicht. Dafür ringsum nur Wasser, bis zu zehn Meter
hohe Wellen, Hitze, Stürme, Schlafmangel und große Enge.

Bei dem Rennen sind mehr als 100 Teilnehmer aus zwölf Nationen dabei. Die Sieger sind bereits am 14. Januar ins Ziel gekommen. Die vier Briten legten die Strecke in 32 Tagen, 12 Stunden und 35 Minuten zurück.

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SWR3