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Raphael Pi Permantier
Raphael Pi Permantier; Foto: SWR3
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Schneechaos in Südbayern und Österreich sowie anhaltende Lawinengefahr: In einigen Wintersport-Regionen geht nichts mehr. Aber wie sieht es auf den Skipisten in SWR3Land aus?

Skilifte auf der Schwäbischen Alb geöffnet

Auch auf der Schwäbischen Alb hat der Schneefall eingesetzt. Der anhaltende Schneefall ist ein Segen für die Region – viele Skilifte haben geöffnet. Der Lift in Römerstein-Donnstetten im Kreis Reutlingen startet unter der Woche um 13 Uhr, am Samstag und Sonntag bereits um 9 Uhr. In der Wintersportarena in Holzelfingen laufen die Lifte ab 13:30 Uhr. Teamchef Jochen Gekeler meldet perfekte Bedingungen bei einer Schneedecke von 40 bis 60 Zentimeter.

Die Lifte am Traifelberg und in Albstadt laufen ab 14 Uhr. Und in Dottingen bei Münsingen geht es um 14:30 Uhr los. Dort gibt es am Samstag ein Highlight: das Snowhappening mit Musik und Schneebar. Von 17 Uhr bis in die Nacht fahren Besucher zum Sonderpreis von 10 Euro. Auch der Skilift Böttingen im Kreis Tuttlingen hat ausreichend Schnee, ist aber erst am Wochenende geöffnet.

Geschlossene Schneedecke und geöffnete Lifte gibt es auch in Albstadt-Tailfingen und Donnstetten. Genauso im Schwarzwald in den Skigebieten in Muggenbrunn, in Fischbach am Schluchsee oder am Mehliskopf.

Winterwanderung auf dem Erbeskopf in Rheinland-Pfalz

Auf dem Erbeskopf in Rheinland-Pfalz reicht der Schnee fürs Ski fahren noch nicht. Die Skilifte sind noch nicht in Betrieb. Aber eine Winterwanderung oder Schlitten fahren ist hier schon möglich.

Besser sieht es im Westerwald aus – auf dem Salzburger Kopf ist der Lift offen und auch Schlittenfahren ist möglich, die Loipe ist allerdings noch zu.

60 Zentimeter auf dem Feldberg

Für die Skifahrer am Feldberg darf es noch weiter schneien, sagt Sabina Pfrengele vom Liftverbund Feldberg. Etwa 60 Zentimeter lägen derzeit. Wenn es am Wochenende weiter schneit, wie vorher gesagt, herrschten „perfekte Pistenbedingungen“. Mit dem Auto käme man derzeit gut ins Skigebiet, sagt sie.

Bei der Anfahrt zu den Skigebieten sollte aber auf jeden Fall die Straßenlage vorher überprüft werden: Die Schwarzwaldhochstraße etwa ist zum Teil wegen umgestürzter Bäume gesperrt.