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Eine neu veröffentlichte Studie zeigt: Einer von zehn Jugendlichen greift einmal pro Woche zum Alkohol. Das ist ein historisch niedriger Stand.

Alkoholkonsum; Foto: picture alliance/Uwe Anspach/dpa

Jugendliche halten einen Schlauch mit Trichter.

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Im Vergleich zu 2004 ist der Alkoholkonsum deutlich gesunken, damals griff noch einer von fünf Jugendlichen pro Woche zu einem alkoholischen Getränk. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Allerdings ist die Zahl der Jugendlichen, die sich einmal im Monat in den Rausch trinken, gleich geblieben. 13,6 Prozent sind es – Im Vergleich zu 2007 sind es aber nur noch halb so viele.

Jeder dritte Erwachsene greift regelmäßig zur Flasche

Bei den Erwachsenen sehen die Zahlen ein wenig anders aus. Hier konsumiert jeder dritte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren regelmäßig Alkohol. Verglichen mit Zahlen aus dem Jahr 2014 sei dieser Wert zwar stabil geblieben. Langfristig sei die Entwicklung aber rückläufig, sagte Marlene Mortler (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, am Mittwoch bei der Vorstellung der „Alkoholsurvey 2018“ in Berlin.

Alkohol-Trend bei jungen Erwachsenen ungebrochen

Allerdings ist der Anteil der Erwachsenen, die sich betrinken, in den vergangenen sieben Jahren wieder angestiegen. Marlene Mortler, sieht den Alkoholkonsum trotz eigentlich rückläufiger Zahlen kritisch und warnt: „Wir sehen bei den jungen Erwachsenen einen Trend, den es zu bremsen gilt. Erwachsen sein heißt nicht, dass es plötzlich in Ordnung ist, zu viel Alkohol zu trinken.“