Die Roaming-Gebühren entfallen ab dem 15. Juni in allen 28 EU-Staaten – und wenig später auch in Island, Norwegen und Liechtenstein.

„Goodbye Roaming!“, mit diesem Tweet hat sich die EU-Kommission von den Extra-Gebühren beim Surfen im Ausland verabschiedet.

Seit Donnerstag dürfen keine zusätzlichen Kosten mehr entstehen, wenn Verbraucher im EU-Ausland ihr Handy benutzen. Das hatte das EU-Parlament nach jahrelanger Diskussion entschieden. Im Urlaub beispielsweise gelten dann also die gleichen Preise fürs Nach-Hause-Telefonieren, SMS-Schreiben und Surfen wie zu Hause. Mobilkunden können auch Inklusiv-Einheiten nutzen, zum Beispiel 300 freie Gesprächsminuten oder 1 Gigabyte mobiles Internet.

Der Außerirdische E.T.; Foto: Imago

Kann endlich umsonst nach Hause telefonieren: E.T.

Imago

Blick ins Kleingedruckte lohnt

Es gibt aber Ausnahmen vom gebührenfreien Roaming: Eine grenzenlose Flatrate für das mobile Netz darf vom Anbieter beispielsweise gedeckelt werden. Der Blick ins Kleingedruckte lohnt. Und zur Erinnerung: Die Schweiz und die Türkei gehören nicht zur EU. Auch auf Kreuzfahrtschiffen, Fähren und in Flugzeugen gilt die neue Regelung nicht.

Die Stiftung Warentest warnt übrigens davor, dass einige Anbieter jetzt über andere Regeln zusätzliche Gebühren erheben.