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In St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota hat ein Waschbär ein 23-stöckiges Hochhaus bestiegen – über die Fassade. Jetzt hat der kleine Bär eine riesen Fangemeinde. Die Sache hat nur einen Haken.

Ob in Deutschland, Europa oder den USA: Waschbären gibt es überall. Mal im Garten, mal im Schuppen, mal auf dem Dachboden. Dass sich ein Waschbär aber auf das Dach eines 23 Stockwerke hohen Hauses mitten in einer Großstadt verirrt, das ist dann doch eher selten.

Am Montag beobachteten die Moderatoren Evan Frost und Tim Nelson vom US-Radiosender MPR den Waschbär das erste Mal. Sie schossen Fotos und dokumentierten die Kletterkünste des Waschbären bei Twitter. Es sei zwar normal, dass sich Waschbären in Städten herumtrieben, sagte Nelson. „Aber man sieht sie nicht Bürotürme hochklettern.“

Waschbär wird Internet-Hit; Foto: dpa/picture-alliance

Suchbild: Kleiner Waschbär, großes Haus.

dpa/picture-alliance

Hashtag #mprraccoon wird Twitter-Trend

Im Lauf des Dienstags wurde der Hashtag #mprraccoon zum Trend und die beiden Moderatoren posteten weiter Bilder vom Waschbären. Das Tier sei den ganzen Tag auf und ab geklettert und habe ab und zu auf Mauervorsprüngen ein Nickerchen gehalten. „Es hat mir das Herz gebrochen, das zu sehen“, erzählte Nelson der BBC.

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Waschbär geht in die Falle

Der Waschbär kam auf seinem Weg auch an vielen Fenstern vorbei, die sich aber nicht öffnen ließen. Am Mittwochmorgen sei der Waschbär schließlich auf dem Dach des Hochhauses angekommen. Dort wartete ein Korb mit Katzenfutter auf ihn – und der Haken an der ganzen Sache: eine Falle.

Die Bank UBS schrieb am Nachmittag auf Twitter, sie sei froh, dass der Waschbär wohlbehalten und in Sicherheit sei. Man bedanke sich sehr bei den Tierschützern, die ihn nun im Norden der Stadt aussetzen würden.

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Waschbär außerhalb der Stadt ausgesetzt

Mehr als eine Falle aufzustellen, habe die Stadt aber auch gar nicht vorgehabt, sagte Laurie Brickley von der Stadtverwaltung der Twin Cities Pioneer Press. „Andere Maßnahmen hätten ihn vielleicht erschreckt und er wäre runtergefallen“, sagte sie. „Er war schon so weit gekommen, da sollte er es auch bis zum Dach schaffen, haben wir gehofft.“

Autor
Björn Widmann
Autor
SWR3