Stand:

Mehrere hundert Klimaaktivistinnen und -aktivisten haben in Frankfurt den Haupteingang der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA blockiert. Somit ist die Ausstellung auch am zweiten Publikumstag Ziel von großen Protesten.

Die Demonstrierenden vom Klimabündnis „Sand im Getriebe“ fordern eine klimafreundliche Verkehrswende – zum Beispiel wollen sie das sofortige Ende von Verbrennungsmotoren. Auf Plakaten forderten die Aktivisten „Autokonzerne entmachten“ oder „Die Straße ist besetzt – Verkehrswende jetzt“.

„Den Ablauf stören“

Ziel sei es, „den Ablauf der IAA mit friedlichen Blockaden zu stören“, teilte das Bündnis mit: „Wir setzen damit ein deutliches Zeichen gegen das zerstörerische Verkehrssystem, für das die weltgrößte Automesse nach wie vor steht.“ Die Aktion solle zeigen, dass leere Versprechungen das Bündnis nicht mehr hinhalten könnten.

Nach Polizeiangaben lief die Aktion zunächst friedlich und gewaltfrei ab. Man sei aber auf alles vorbereitet, erklärte die Polizei weiter. Wenn Gefahr drohe, würden Blockaden aufgelöst.

mehr bei swr.de

Autor
swr.de