Autor
Svenja Maria Hirt
Svenja Maria Hirt, SWR3; Foto: SWR3/Alexander Winkler
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Vor mehr als zehn Monaten stürzte die Morandi-Brücke in Genua ein. 43 Menschen starben. Die beiden letzten Pfeiler wurden nun gesprengt.

Innerhalb von wenigen Sekunden brachen die rund 4.500 Tonnen schweren Beton- und Stahlkonstruktionen zusammen. Im Video ist zu sehen, wie die Brückenreste zu Boden gingen und Staubwolken über der Stadt aufstiegen. Zahlreiche Bewohner der italienischen Hafenstadt verfolgten das Schauspiel vor Ort.

Brücken stürzte vergangenen Sommer ein

Die viel befahrene, fast 1.200 Meter lange Morandi-Brücke war am 14. August auf einer Länge von 200 Metern eingestürzt. 43 Menschen wurden in den Tod gerissen, darunter vier
Kinder.

Die Abrissarbeiten hatten bereits im Februar begonnen. Mit der Konstruktion einer neuen Brücke soll kommendes Jahr begonnen werden.

Nach Brückenunglück: Wie steht es um die Brücken in Deutschland?

Der grün-blaue Lastwagen von Genua

Ein grün-blauer Lastwagen wurde zum Symbol des verheerenden Einsturzes. Um wenige Meter hatte der Fahrer die Katastrophe überlebt. „Ich konnte mich retten, weil ein Auto mich überholte und ich verlangsamte“, erzählte der 27-Jährige damals der Zeitung La Repubblica. Er habe das Auto mit den anderen abstürzen sehen, schlagartig gebremst und den Rückwärtsgang eingelegt. „Dann habe ich die Tür geöffnet und bin geflüchtet.“

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