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Ein Farmer arbeitetet auf seiner Ranch im US-Bundesstaat Nebraska, als sein Bein plötzlich in eine Getreidemaschine gezogen wird und sich dabei verfängt. Um sein Leben zu retten, musste er eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Kurt Kaser entlädt auf seinem Hof Getreide, es scheint ein gewöhnlicher Tag auf der Farm zu sein. Als der 63-Jährige aus seinem Pick-up aussteigt und abrutscht, wird sein Fuß in eine Getreidemaschine gezogen. In der sogenannten Förderschnecke wird Kasers Bein immer tiefer in den Trichter gezogen.

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Hilfe ist in dem Moment nicht in Sicht: Seine Frau und Kinder wollten erst am Nachmittag zurück kommen. Alle Versuche, sich aus der gefährlichen Lage zu befreien, scheitern. Der Farmer sieht nur noch eine Chance, um zu überleben. Was jetzt folgt, ist nichts für schwache Nerven: Kaser greift zum Taschenmesser – und amputiert sein Bein.

Fünf Minuten mit dem Taschenmesser

„Ich dachte, gleich werde ich sicherlich ohnmächtig, aber irgendetwas sagte mir, ich muss weitermachen.“ So beschrieb Kaser die Situation in einem Interview mit NBC News. „Ich tat das, was ich tun musste und es hat funktioniert.“ Fünf Minuten dauerte die folgenschwere Prozedur. Anschließend kriecht er zu seinem Haus und alarmiert den Notruf.

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„Ich werde nicht aufgeben“

Der Unfall ereignete sich bereits Ende April. Vergangenen Freitag konnte Kaser das Krankenhaus verlassen. Als er gefragt wurde, wie er denn überhaupt zu dieser unglaublichen Selbstrettung fähig war, sagte er: „Ich glaube, ich bin stur. Ich möchte nicht aufgeben.“

Der Heilungsprozess sei schmerzhaft, sagte Kaser. Aber er will wieder laufen können und hofft auf eine Prothese: „Ich liebe es unterwegs zu sein, und ich weiß, dass ich das auch wieder machen werde.“