Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Als eine Maschine der Fluggesellschaft „Kenya Airways“ sich im Landeanflug auf den Flughafen London Heathrow befand, war für die Menschen im Flugzeug alles in Ordnung. Von dem Drama, das sich ganz nah bei ihnen abspielte, bemerkten sie nichts: Ein blinder Passagier stürzte vom Flugzeug in einen Garten und starb.

Der blinde Passagier hatte sich vermutlich im Fahrwerk des Flugzeugs versteckt und war dann beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt. Er fiel Berichten nach in einen Garten und verfehlte dabei nach Angaben von Augenzeugen einen Sonnenbader nur knapp.

Als blinder Passagier im Fahrwerk

Bei dem Mann handelt es sich vermutlich um einen blinden Passagier. Seine Identität ist noch ungeklärt. Er soll sich aber am Flughafen Nairobi in das Fahrwerk des Flugzeugs geschlichen haben. Dort wurden nach der Landung in London eine Tasche, Wasser und Lebensmittel gefunden. Der Flug von Kenia nach Großbritannien dauert neun Stunden. Die Polizei kündigte eine Obduktion an, um zu klären, ob der Mann durch den Sturz ums Leben kam oder bereits vorher tot war. 

Wie kommen diese blinden Passagiere überhaupt in die Flugzeuge? Und was sind die lebensbedrohlichen Gefahren solcher Aktionen? Luftfahrtexpertin Laura Frommberg in SWR3:

Laura Frommberg zu den Gefahren für blinde Passagiere; Foto: picture alliance/Boris Roessler/dpa

Nachrichten Laura Frommberg zu den Gefahren für blinde Passagiere

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