Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Hoher Schnee und Minustemperaturen – ein Mann hat fast drei Wochen alleine in den Wäldern Alaskas überlebt. Nachdem seine Hütte abgebrannt war, wartete er auf seine Rettung.

Der 30-Jährige lebte laut Medienberichten seit September in der Hütte in Alaska, die nicht über eine Straße zu erreichen ist. Das nächste Haus befindet sich demnach mehr als 30 Kilometer entfernt. Nach einem Brand musste der Mann sich deshalb fast drei Wochen alleine im Wald durchschlagen.

Hund starb in den Flammen

Er schlief den Berichten nach in einer Art Schneehöhle und ernährte sich von dem Wenigen, was er noch aus dem Feuer hatte retten können. Dabei war er ganz alleine. Denn: Sein Hund war im Feuer ums Leben gekommen.

Familie alarmiert Rettungskräfte

Bei seiner Rettung half dann seine Familie aus dem mehr als 3.000 Kilometer entfernten Bundesstaat Utah. Die hatte sich Sorgen gemacht, nachdem sie wochenlang nichts von dem Mann gehört hatte. Sie kontaktierten die Rettungskräfte in Alaska, die wiederum einen Hubschrauber losschickten. So konnte der Mann gefunden werden – auch dank eines großen „SOS“-Hilferufs, den er in den Schnee getrampelt hatte.

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Isabel Gebhardt
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SWR3