Autor
Katharina Kunz
Katharina Kunz, SWR3; Foto: SWR3
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Hochtoupierte Haare bei Männern sind seit Trump eigentlich kein Grund mehr sich zu wundern. Doch bei diesem extrem seltsamen Toupet wurden die Zollbeamten am Flughafen in Barcelona misstrauisch.

Zudem war der Mann mit der ausgefallenen Frisur auch noch ungewöhnlich gestresst. Er versuchte seine hochstehenden Haare noch mit einem Hut zu verdecken. Davon ließen sich die Polizisten nicht irritieren und kontrollierten den kolumbianischen Passagier.

Unter seiner künstlichen Haarpracht fanden sie 503 Gramm Kokain. Das auf seinem Kopf festgeklebte Päckchen hatte einen Schwarzmarktwert von mehr als 30.000 Euro. Die Festnahme fand nach Angaben der Polizei bereits im Juni statt.

Drogenschmuggel in Brust und Gipsbein

Spanien gilt als Einfallstor für Drogen aus seinen ehemaligen Kolonien in Lateinamerika. Die Schmuggler gehen dabei oftmals reichlich kreativ vor: In den vergangenen Jahren fanden Fahnder Kokain unter anderem in Brust-Implantaten, ausgehöhlten Ananas, dem Polster eines Rollstuhls sowie im Gipsverband eines Mannes, der sich ein Bein gebrochen hatte.

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Katharina Kunz
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mit AFP