Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Wenn man im Stau steht, braucht man Geduld. Die hatte ein Mann in Dortmund offenbar nicht. Um dem Stau zu entgehen, wendete er und fuhr durch die Rettungsgasse zurück.

Wie wichtig es ist, eine Rettungsgasse zu bilden, wird oft thematisiert. Trotzdem gibt es immer wieder Berichte, dass Rettungskräfte nach einem Unfall nicht zur Einsatzstelle kommen, weil Fahrzeuge im Weg stehen.

Autofahrer wendet und fährt durch Rettungsgasse zurück

Daher ist es eigentlich eine gute Nachricht, dass bei einem Unfall bei Dortmund alles geklappt hat. Denn: Nachdem am Donnerstag mehrere Autos ineinander gekracht waren, bildeten die nachfolgenden Fahrzeuge eine laut Feuerwehr „vorbildliche“ Rettungsgasse.

Doch in dem Stau verlor ein Autofahrer offenbar die Geduld. Der Fahrer wendete nach Angaben der Feuerwehr und fuhr entgegen der Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse durch den Stau zurück. „Das ist grundverkehrt“, heißt es in einer Mitteilung. Und weiter: „Man muss immer damit rechnen, dass weitere Rettungsfahrzeuge kommen und Hilfe nicht mehr möglich ist, weil man die Gasse blockiert.“

Leider ist immer noch nicht bei allen Autofahrern angekommen, wie man sich in so einer Situation zu verhalten hat.

Feuerwehr Dortmund

Polizei ermittelt gegen Rettungsgassenfahrer

Ein Feuerwehrmann, der nicht im Einsatz war und ebenfalls im Stau stand, fotografierte den zurückfahrenden Wagen und ließ das Bild der Polizei zukommen. Gegen den Mann wird jetzt ermittelt.

Rettungsgasse - so geht's:

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