Stand:

Für die britische Premierministerin Theresa May bleibt ein harter Brexit ohne Abkommen eine Option. Dies könne unmöglich ausgeschlossen werden, ohne den EU-Austrittsprozess zu stoppen, sagte sie. May läuft die Zeit davon.

Aus Sicht der britischen Premierministerin Theresa May kann ein No-Deal-Brexit, ein EU-Austritt ihres Landes ohne Abkommen, nicht ausgeschlossen werden. May benötigt dringend einen Plan B und mehr Zustimmung im Parlament. Sie bittet alle Parteien um konstruktive Gespräche.

Du hast DNT aktiviert. Wir stellen die Verbindung zu Twitter erst her, wenn du dies erlaubst. Die Einwilligung ist freiwillig und gilt nur temporär. Mehr dazu findest du in unseren Datenschutzhinweisen.
Den Beitrag bei Twitter ansehen.

Als Vorbedingung für Gespräche verlangt der Oppositionsführer und Labour-Chef Jeremy Corbyn die Absage der Premierministerin an einen harten Brexit.

Du hast DNT aktiviert. Wir stellen die Verbindung zu Twitter erst her, wenn du dies erlaubst. Die Einwilligung ist freiwillig und gilt nur temporär. Mehr dazu findest du in unseren Datenschutzhinweisen.
Den Beitrag bei Twitter ansehen.

Plan B: Wettrennen gegen die Zeit

May trifft sich in diesen Tagen mit Parteivorsitzenden und Abgeordneten aus dem britischen Unterhaus, um gemeinsam nach einem Kompromiss für ihren Brexit-Deal zu suchen. Sie muss bis kommenden Montag einen Plan B vorlegen. Am 29. Januar soll dann darüber im britischen Unterhaus abgestimmt werden.

Am Dienstag hatte May mit ihrem Brexit-Abkommen bei der Abstimmung im Unterhaus eine historische Niederlage erlitten. Die Interessen im Parlament gehen weit auseinander.

Corbyn warnt May vor Erpressung

Corbyn strebt weiter Neuwahlen an. Er schließt nicht aus, ein weiteres Misstrauensvotum gegen May zu beantragen. Am Mittwoch war er mit einem ersten Misstrauensvotum gescheitert.

Du hast DNT aktiviert. Wir stellen die Verbindung zu Facebook erst her, wenn du dies erlaubst. Die Einwilligung ist freiwillig und gilt nur temporär. Mehr dazu findest du in unseren Datenschutzhinweisen.
Den Beitrag bei Facebook ansehen.

Der Labour-Chef warnte die Premierministerin davor, „die Abgeordneten mit einem zweiten Versuch zu erpressen, ihren verpfuschten Deal durchzuwinken“. May forderte ihrerseits Corbyn dazu auf, ohne Vorbedingungen mit ihr zu sprechen.

Sollte kein Brexit-Abkommen zustande kommen, droht am 29. März ein Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Abkommen. May selbst hatte am Mittwoch angedeutet, dass eine Verschiebung des Termins denkbar wäre. Brüssel würde dem zustimmen, wenn klar sei, „dass es einen Plan hin zu einer Vereinbarung gibt“.