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Nach dem Eurofighter-Unglück in Mecklenburg-Vorpommern ist die Feuerwehr dort nur noch eingeschränkt einsatzbereit. Die Feuerwehranzüge könnten nicht mehr benutzt werden.

Weil beim Verbrennen der Kampfflugzeuge gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt wurden, seien die Anzüge der Feuerwehrleute kontaminiert. Das sagte die Vorsteherin des Amtes Malchow (Mecklenburgische Seenplatte), Birgit Kurth, am Freitag. „Die Gemeinden müssen die Schutzkleidung etlicher Kameraden neu beschaffen“, so Kurth weiter. Man rechne mit Kosten von mehreren Zehntausend Euro. „Das übersteigt unsere Möglichkeiten.“ Man hoffe, dass die Bundeswehr die Kosten ersetzen werde.

Eurofighter bei Übung zusammengestoßen

Insgesamt waren drei Eurofighter-Flugzeuge auf einem Übungsflug, als zwei der Maschinen in der Luft zusammenstießen. Warum das passiert ist, müssen jetzt Flugunfallexperten klären. Ein 27-jähriger Pilot starb. Der zweite Pilot konnte sich per Fallschirm retten.

Die Maschinen gehörten zum Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“, das in Laage bei Rostock stationiert ist. Hauptaufgabe des Luftwaffengeschwaders 73 ist die Ausbildung der deutschen Eurofighter-Piloten. Die Trainingsflüge absolvieren die Piloten laut Luftwaffe regelmäßig im Gebiet der Seenplatte.

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SWR3