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Mario Demuth
Mario Demuth, SWR3; Foto: SWR3
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Als Ministerpräsident muss man Prioritäten setzen. Winfried Kretschmann hat sich jetzt Zeit genommen, um die Frage eines Vorschulkindes aus dem Raum Pforzheim zu beantworten.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat mit einem Brief auf die Frage eines Vorschaukindes aus dem Raum Pforzheim geantwortet. Das Kind hatte gefragt, warum Kretschmann bei einer Jubiläumsfeier im Mai in der Klosterkirche Maulbronn (Enzkreis) von bewaffneten Personenschützern begleitet wurde.

Brief eines Vorschulkindes aus dem Raum Pforzheim; Foto: Pressestelle/ Evangelischer Kirchenbezirk Pforzheim-Land

Das ist der Brief, den das Kind an Kretschmann geschrieben hat.

Pressestelle/ Evangelischer Kirchenbezirk Pforzheim-Land

Kretschmann: Schutz nur selten notwendig

Der Ministerpräsident antwortete ausführlich und bedankte sich zuerst, dass sich das Kind mit seiner Frage an ihn gewendet hat.

Ein Auszug aus dem Antwortbrief an das Vorschulkind aus dem Raum Pforzheim.; Foto: Pressestelle/ Evangelischer Kirchenbezirk Pforzheim-Land

Ein Auszug aus dem Antwortbrief an das Vorschulkind aus dem Raum Pforzheim

Pressestelle/ Evangelischer Kirchenbezirk Pforzheim-Land

Er schrieb, dass beim Austausch von unterschiedlichen Meinungen gemeinsam überlegt werde, „wie wir Sachen noch besser machen können“. Ein paar ganz wenige Menschen würden das jedoch nicht können und wollen, so Kretschmann weiter. „Und da kann es vielleicht auch mal passieren, dass mir einer von denen wehtun will.“ Dafür habe er die Personenschützer. Deren Schutz sei „zum Glück“ aber sehr selten notwendig.

Einen Wunsch des Kindes konnte Kretschmann aber nicht erfüllen: den Besuch zum Kindergartenjubiläum. An diesem Tag hätten Kretschmann und seine Frau Gerlinde viele andere Termine.

Der Brief unterschrieben hat Kretschmann mit „Dein Winfried“.

Video von Kretschmanns Besuch im Mai in Maulbronn

SWR Aktuell berichte im Mai über Kretschmanns Besuch in Maulbronn:

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