Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Heftige Regenfälle haben im indischen Bundesstaat Assam zu Überschwemmungen geführt. Ein Tiger hatte offenbar keine Lust auf nasse Pfoten und brachte sich lieber in Sicherheit.

In Indien gibt es derzeit wegen der starken Monsun-Regenfälle in vielen Regionen Überschwemmungen. Betroffen ist auch der Kaziranga-Nationalpark – er steht derzeit fast komplett unter Wasser. Die dort lebenden Tiere mussten sich auf höhere Gebiete retten.

Ein Tiger suchte sich einen eher ungewöhnlichen Rückzugsort. Um keine nassen Pfoten zu bekommen, ging er in ein Haus und legte sich dort ins Bett.

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Zum Glück war niemand zuhause

Bilder davon veröffentlichte die Naturschutzorganisation Wildlife Trust of India. Als der Tiger in das Haus kam, sei glücklicherweise niemand dort gewesen, erklärten sie. Und weiter: „Die Nachbarn hörten Geräusche, schauten ins Zimmer und waren geschockt, als sie einen Tiger sahen, der es sich auf dem Bett gemütlich gemacht hat.“

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Indien: Tiere und Menschen fliehen vor Wassermassen
Ein indisches Einhorn-Nashorn schwimmt durch den nach dem Monsun überfluteten Kaziranga-Nationalpark; Foto: picture alliance/-/XinHua/dpa

Heftige Regenfälle: Die Tiere schwimmen zu höhergelegenen Gebieten im Nationalpark.

picture alliance/-/XinHua/dpa

Der Tiger sollte wieder zurück in den Park gebracht werden. Für die Tiere ist es dort allerdings wegen der Wassermassen gerade sehr gefährlich. Mindestens 54 Tiere seien gestorben, hieß es. Darunter seien auch sechs vom Aussterben bedrohte Panzernashörner.

Wegen des starken Regenfälle in Südasien starben seit vergangener Woche schon mehr als 250 Menschen. Millionen versuchen sich vor den Wassermassen zu retten, viele verloren ihre Häuser. Die Monsunzeit dauert noch bis September.



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Isabel Gebhardt
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SWR3