Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Zu Beginn der Woche fegte „Sabine“ über Deutschland. Jetzt haben Glätte und Eis für Probleme gesorgt. In der Nacht zu Mittwoch ereigneten sich mehrere Unfälle und eine Autobahn musste gesperrt werden.

In Baden-Württemberg wurden bei einem Zusammenstoß von zwei Autos drei Menschen schwer verletzt. Laut Polizei war vermutlich eines der beiden Autos auf der glatten Straße auf die Gegenfahrbahn gekommen.

Autobahn mehrere Stunden gesperrt

Auch in Bayern und Schleswig-Holstein gab es mehrere Unfälle auf den glatten Straßen. Zudem waren mehrere Fahrzeuge liegen geblieben. Schwerer verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. In Schleswig-Holstein sprach die Polizei von Einsätzen im Minutentakt.

Glätte und Eis in Deutschland:  Ein Auto wird von einem Abschleppfahrzeug angehoben, nachdem es von der glatten Straße abkam; Foto: picture alliance/Alexander Auer/dpa

Nach „Sabine“ macht den Menschen in Deutschland nun in vielen Teilen Glätte und Eis zu schaffen.

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In Nordrhein-Westfalen musste in der Nacht ein Teil der Autobahn 45 bei Siegen komplett gesperrt werden. Wegen schnell einsetzender Glätte hatten sich Lastwagen an Steigungen festgefahren, auch andere Fahrzeuge kamen nicht mehr weiter. Es sei zu mehreren Unfällen gekommen, so die Polizei. Die Autobahn war mehrere Stunden nicht befahrbar.

Züge fahren wieder

Anders als auf den Straßen hatte das Glatteis auf den Bahnverkehr scheinbar keinen Einfluss. Laut Bahn fahren die Züge nach dem Sturm „Sabine“ fast überall wieder problemlos.

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Es gebe nur wenige Ausnahmen: In Baden-Württemberg seien noch einzelne Strecken gesperrt, in Bayern stehe die Werdenfelsbahn weiter still.

Es bleibt erst einmal windig

Laut dem Deutschen Wetterdienst bleibt es am Mittwoch noch windig bis stürmisch. Zudem sind weitere Regen-, Schnee- und Graupelschauer möglich. Zum Abend hin soll der Wind dann aber abnehmen.

Orkantief „Sabine“ hatte in Deutschland und anderen Teilen Europas am Sonntag und Montag viele Schäden verursacht. Die Schäden werden laut Versicherern in Deutschland auf 500 bis 700 Millionen Euro geschätzt.

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