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Die einen wollen feiern – die andern schlafen. In Mannheim diskutieren internationale Experten über Aspekte des Nachtlebens. Dabei spielt der Partylärm eine wichtige Rolle.

Zwei Tage lang steht in Mannheim die Nacht im Mittelpunkt. Organisiert vom städtischen Tochterunternehmen „Startup Mannheim“ beginnt die „International Night Culture Conference“. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops geht es um die verschiedenen Aspekte urbanen Nachtlebens. Zum Treffen kommen Nachtbürgermeister unter anderem aus Paris und dem niederländischen Groningen.

Mannheim nimmt Vorreiterrolle ein

Bei dem Thema gilt Mannheim als Vorreiter. Dort ist im letzten Jahr der erste Nachtbürgermeister Deutschlands gewählt worden. Im Interview mit dem SWR macht der Mannheimer Nachtbürgermeister Hendrik Meier deutlich, dass die Konferenz unter anderem auch dazu dient, Werbung für sein Amt zu machen.

Er sieht es für sich als Aufgabe, ein Nachtleben zu schaffen, bei dem Partyspaß und Ruhe für die Anwohner im Einklang sind.

Was macht eigentlich ein Nachtbürgermeister?

Zu den Aufgaben des Nachtbürgermeisters gehört es etwa, Konflikte im Nachtleben zu entschärfen. Dabei vermittelt er beispielsweise zwischen genervten und ruhebedürftigen Anwohnenden und feiernden Partygästen. Dem Thema wird auf der Konferenz viel Beachtung geschenkt. So geht es in einem ganztägigen Workshop darum, welche Anforderungen an die Position eines „Night Mayors“ gestellt werden.

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