Der FC Bayern hat es bestätigt: Jupp Heynckes, der alte Trainer, ist auch der neue. Viele lässt das eher an Rückschritt denken. Und im Netz stapeln sich die Rollatoren-Tweets.

Er ist wieder da: Jupp Heynckes kehrt nach vier Jahren Ruhestand zurück zu den Bayern. Der 72 Jahre alte Fußballtrainer fängt sofort an: Bis zum Saisonende soll er den FC Bayern München aus der „Krise“ herausführen. Er folgt auf Carlo Ancelotti, über den sich vor der Trennung vom Club sogar Spieler negativ geäußert hatten.

Nostalgie ja, aber nicht nur positiv

Mit Heynckes als Trainer gewannen die Bayern 2013 das Triple: Die Meisterschaft der Fußball-Bundesliga, den DFB-Pokal und, das Maß aller Dinge, die Champions League. Der Verein sei eine „Herzensangelegenheit“ für ihn, wird Heynckes in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt.“

Am Montag soll er mit seiner Trainerarbeit beginnen, am 14. Oktober folgt das erste Spiel zu Hause gegen Freiburg. Heynckes steht dann sofort unter Druck, denn die Bayern liegen nach sieben Spieltagen schon fünf Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund zurück.

Jupp Heynckes hat sowas wie einen Legendenstatus bei den Bayern und ihren Fans. Doch für viele ist diese Rückkehr zu alten Werten kein positives Zeichen. Sie fragen sich: Hatte seine Frau vielleicht nur keine Lust mehr auf Jupp im Ruhestand? Und gibt es im Bayern-Fanshop bald Rollatoren?

Die besten Tweets zu Heynckes Rückkehr:

Oh ja, von Wiederholungen kann Angela Merkel ein Liedchen singen.
Stimmt, eigentlich 'ne ganz gute Idee...
Wenn der FC Bayern Fan von alten Trainern ist, sollen das wohl auch die Bayern-Anhänger zu spüren bekommen.
Okay, das ist jetzt wirklich weird.
Wer Jupp Heynckes aus der Versenkung holen kann, hätte doch auch gleich mal bei Rehhagel anklopfen können, oder?
Jupp Heynckes und Uli Hoeneß: Ziemlich beste Freunde?
Vor Heynckes war Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann im Gespräch: Jetzt ist jawohl klar, warum der es nicht geworden ist.
Trainer alt, Auto alt?