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Millionen von Menschen reisen jährlich nach Neuseeland. Die Einnahmen aus einer Tourismusgebühr soll nun in den Umweltschutz fließen.

Eine Gebühr von umgerechnet 20 Euro müssen die Urlauber bei der Ankunft in Neuseeland zahlen, teilte das Umwelt- und Tourismusministerium mit. Damit sollen etwa 47 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskassen fließen. Das Geld soll in den Schutz von Umwelt und nationalem Erbe investiert werden.

Bereits vergangenes Jahr haben 3,8 Millionen Touristen Neuseeland besucht. Zum Vergleich: In ganz Neuseeland leben etwa 4,8 Millionen Menschen. Daher gab es in der Vergangenheit zunehmend Klagen, dass die Infrastruktur des Landes auf die Urlaubermassen nicht ausgerichtet sei. Auch Venedig hatte nach langen Diskussionen erst kürzlich eine Eintrittsgebühr beschlossen.