Stand:

Die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang sind vorbei. Es bleiben skurrile, schöne und einzigartige Geschichten – auch abseits der Wettkämpfe.

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23. Februar

Erst 15 Jahre und schon Olympiasiegerin

Die russische Eiskunstläuferin Alina Sagitowa ist der Hingucker bei diesen Olympischen Winterspielen. Sie läuft federleicht über das Eis und hat jetzt die Goldmedaille gewonnen.


22. Februar

Twitternder Schnurrbart

Matt Hamilton ist US-amerikanischer Curler und mit seinem Team gerade erfolgreich bei Olympia vertreten. Im Endspiel treten die USA am 24. Februar gegen Schweden an. Markenzeichen von Matt: Sein Schnurrbart. Seit Anfang des Jahres hat der Schnauz des Curlers sogar einen eigenen Twitter-Account: Matt Hamilton's Moustache. Es gibt aber auch noch andere berühmte Oberlippenbärte und zwar die der beiden Skispringer Richard Freitag und Robert Johansson. Vor dem Absprung zwirbelt Johansson seinen Schnurri immer – das soll angeblich Glück bringen.

21. Februar 2018

Medaille gewonnen, Zahn verloren

Eric Frenzel, Bronzemedaillen-Gewinner in der Nordischen Kombination hat bei der Siegesfeier im Deutschen Haus einen Zahn verloren. Nach dem dreifach Triumph der Kombinierer wollte Frenzel eine Sektflasche mit den Zähnen öffnen. In diesem Moment klopfte ihm ein Gratulant auf den Rücken, vermutlich brach der Zahn dabei ab. Nette Geste, falscher Zeitpunkt.

Stricken fürs Präsidenten-Baby

Der finnische Snowboard-Trainer Antti Koskinen hat während des Wettbewerbs direkt an der Halfpipe sein Strickzeug rausgeholt. Und auch die finnischen Athleten vertreiben sich mit Stricken die Zeit zwischen den Wettbewerben. Die Hälfte der Sportler, so die Schätzung, hat Wolle und Nadeln dabei. Und warum tun sie das? „Wir stricken eine Decke für das Präsidenten-Baby. Jeder ein kleines Quadrat und am Ende fügen wir alles zusammen“, sagte Antti Koskinen. Der Sohn von Präsident Sauli Niinistö und seiner Frau ist am zweiten Februar zur Welt gekommen.

20. Februar 2018

Ein ganz besonderer Freudentanz

Obwohl er nicht zum Team der Skispringer gehörte, die Silber im Teamwettbewerb gewannen, hat Markus Eisenbichler einen ganz speziellen Freudentanz im deutschen Haus hingelegt – einen Schuhplattler. Zu seiner Perfomance sagte er: „Ja, ich war früher in einem Trachtenverein. Habe das mit meinen Kumpels damals gemacht, und das verlernt man nicht. Mir macht das einfach Spaß, das Schuhplatteln.“ Und Spaß scheint es ihm zu machen.

Ein Kuss gegen Homophobie

Eigentlich sollte dieser Kuss etwas ganz Normales sein und dennoch wird er von vielen gefeiert: Der US-amerikanische Freestyle-Skier Gus Kensworthy hat seinen Partner geküsst, bevor er zu seinem Qualifikationslauf antrat. Bereits vor vier Jahren, bei den Olympischen Spielen im russischen Sotschi, hatte sich Kensworthy überlegt, seinen Partner Matthew Wilkas vor laufenden Kameras zu küssen. Getraut hat er sich nicht – wegen der verbreiteten Homosexuellenfeindlichkeit in Russland. Nun hat er es getan. Dem Sender NBC sagte er: „Wow. Ihn zu küssen, dass unsere Zuneigung um die Welt geht, ist unglaublich!“

Kiss Kiss Bish! I didn't realize this moment was being filmed but I'm so happy that it was. My childhood self would...

Posted by Gus Kenworthy on Sunday, February 18, 2018

19. Februar 2018

Busenblitzer beim Eiskunstlauf

Ups, so tiefe Einblicke wollte die französische Eiskunstläuferin Gabriella Papadakis sicher nicht gewähren. Doch während ihres Kurzprogramms mit Partner Guillaume Cizeron riss der Neckholder ihres Kleides und legte ihre Brust frei. Papadakis und Cizeron blieben jedoch professionell und beendeten ihre Kür fehlerfrei.

Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron beim Eiskunstlauf-Wettbewerb ; Foto: Reuters
Reuters

Der BBC sagte die Eisläuferin: „Es hat mich ganz schön abgelenkt. Mein schlimmster Alptraum bei den Olympischen Spielen.“ Sie habe sich gesagt, sie müsse jetzt einfach weitermachen. Der Leistung der beiden hat der Busenblitzer jedenfalls nicht geschadet – in der Zwischenwertung belegen sie Platz zwei.

17. Februar 2018

Ohne Skibrille keine Competition

Beim Super-G der Olympischen Winterspiele in Südkorea hat überraschend die Tschechin Ester Ledecka gewonnen. Die Goldmedaille für Ledecka kam unerwartet, weil sie erst vor zwei Jahren im Ski-Weltcup debütierte. Nicht nur die Kommentatoren und das Publikum reagierten überrascht, auch Ledecka hatte offensichtlich nicht damit gerechnet. Noch eine Stunde nach ihrem Sieg, wollte sie ihre Sonnenbrille nicht absetzen. Danach gefragt, antwortete sie: "Weil ich nicht bereit war für die Zeremonie, ich habe kein Make-up drauf."

Die Tschechin Ester Ledecka freut sich mit einem strahlenden Lächeln über den ersten Platz im Super-G.; Foto: dpa/picture-alliance
dpa/picture-alliance

2015 wurde Ledecka Weltmeisterin auf dem Snowboard. Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung jagte sie Anna Veith aus Österreich nun im Super-G den ersten Platz ab. An Veith ging die Silbermedaille.


16. Februar 2018

Winnie Puuh für Hanyu

Der japanische Eiskunstläufer Yuzuru Hanyu liebt Winnie Puuh und die japanischen Fans lieben Hanyu. Ihre Liebe drücken sie mit Winnie Puuh-Stofftieren aus, die nach der Kurzkür des amtierenden Weltmeisters und Olympiasiegers massenweise aufs Eis flogen. Die kleinen Eisläuferinnen, die für das Aufsammeln zuständig sind, kamen kaum hinterher. Zu Hause in Japan hat die Goldhoffnung ein ganzes Zimmer voll mit dem gelben Bären – nach den Winterspielen werden wohl noch einige hinzukommen.

Liebesbrief für Langläufer aus Tonga

Pita Taufatofua; Foto: dpa/picture alliance

Pita Taufatofua als Fahnenträger für Tonga bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spielen.

dpa/picture alliance

Er galt als chancenlos und er hat doch irgendwie seinen ganz eigenen Sieg davongetragen. Pita Taufatofua aus Tongo ist im 15-Kilometer-Langlauf heil ins Ziel gekommen und zwar als Vor-vor-letzter. Damit hat er sein Ziel aber mehr als erreicht: „Ich will im Ziel sein, bevor das Licht ausgeht. Und nicht vor einen Baum fahren“, sagte er vor dem Start. Einen Platz in den Herzen der koreanischen Fans hat er sich bereits erobert. Nachdem er bei der Eröffnungsfeier mit nackter, eingeölter Brust aufgetreten war, erreichen ihn nun zahlreiche Liebesbriefe. „73,4 Millionen-Millarden!“, habe er bisher bekommen. Die liebestollen Koreanerinnen würden ihm schreiben, er solle seinen Pass verbrennen und in Südkorea bleiben. Nur zwölf Wochen hat sich Taufatofua mit seinem oberschwäbischen Trainer auf die Wettbewerbe vorbereitet. Zwei Jahre nachdem er zum ersten Mal Schnee gesehen hat, ist er nur der Liebling der Fans dieser Winterspiele.

Ballermann-Feeling bei den Eishockey-Frauen

Malle-Beats bei Olympia – beim Eishockey-Spiel Schweden gegen Korea mussten die beiden Frauen-Mannschaften und die Fans Ballermann-Entertainer Mickie Krause über sich ergehen lassen. Acht Mal. Denn nach jedem Treffer der Schwedinnen spielten die Organisatoren im Eisstadion den Malle-Party-Song „Düp düp“ ein. Und die Schwedinnen trafen oft: 8:0 besiegten sie die koreanischen Eishockey-Frauen. Warum ausgerechnet Mickie Krause als Tor-Jubel gewählt wurde, ist unklar. Womöglich hielten die Organisatoren ihn für einen Schweden. Oder die Zeile „Düp düp“ für schwedisch.

Den koreanischen Fans jedenfalls machte weder die Niederlage noch die ungewöhnliche Tormusik was aus. Sie feierten ihr vereintes Team aus Nord- und Süd-Koreanerinnen an. Und auch Mickie Krause freut sich:

Hier noch mal zum Mitfeiern! Gruß an die Eishockeyspielerinnen von Korea! https://youtu.be/Bu1kj3xeqt4

Posted by Mickie Krause on Tuesday, February 13, 2018

14. Februar 2018

Valentinstag bei Olympia

US-Skistar Lindsey Vonn ist Single – und zelebriert diesen Status auch bei den Olympischen Winterspielen. Ihr Motto: „Erst Gold, dann Mann“. Am Valentinstag veröffentlichte Vonn nun eine Art Kontaktanzeige bei Twitter: „Ich habe das fast vergessen, weil ich bei Olympia bin und Single. Sonst noch jemand da draußen Single und willens mein Valentine zu sein?“. Irgendjemand interessiert?

Schnellster auf Skiern fordert schnellsten ohne Ski heraus

Johannes Kläbo; Foto: dpa/picture-alliance

Norwegens Langlauf-Star Johannes Kläbo sicherte sich im Sprint über 1,4 Kilometer die Goldmedaille.

dpa/picture-alliance

Der schnellste Mann der Welt auf Skiern fordert den schnellsten Mann der Welt ohne Skier zum Duell: Nachdem Usain Bolt zuvor jedem Goldmedaillengewinner eine signierte Champagnerflasche versprochen hatte, meldete sich nun Norwegens Langlauf-Olympiasieger Johannes Hösflöt Kläbo. „Ich hole mir die Flasche ab, wenn er gegen mich im New Yorker Central Park einen 100-m-Lauf bestreitet. Er rennt – und ich laufe Ski. Dann schauen wir mal“, sagte Kläbo, der – ohne Mütze – der jüngste Langlauf-Olympiasieger wurde. Bolts Antwort steht noch aus, ebenso ein Bild von Kläbo in Bolts Pose.

13. Februar 2018

Verschlafen, geflucht, aber Gold

Red Gerard; Foto: dpa/picture-alliance

Red Gerard setzte sich im Slopestyle durch und gewann Gold.

dpa/picture-alliance

Er hat für die USA die erste Goldmedaille geholt und wurde gleichzeitig der jüngste Amerikaner, der im Snowboarden überhaupt je eine Medaille bekam. Doch der 17-jährige Redmond Gerard ist nicht nur ein ausgezeichneter Olympionike, er ist auch Teenie. Medienberichten zufolge soll er sich nämlich am Tag vor seinen Wettkampf einen ruhigen Abend mit Netflix gemacht haben. Soweit nicht schlimm, doch Gerard ist eingeschlafen und hatte vergessen, sich den Wecker zu stellen. Sein Teamkollege Kyle Mack fand den schlafenden Gerard, weckte ihn und musste ihm auch gleich beim nächsten Problem helfen, denn Gerard fand seine Jacke nicht. Mit Macks geliehener Jacke lieferte der 17-Jährige dann aber eine perfekte Show auf der Slopehill-Strecke ab und war, nachdem er seine Wertung sah, so begeistert, dass ihm ein „holy fuck“ rausrutschte, welches so schnell kam, dass die amerikanischen Medien es nicht einmal zensieren konnten.

Die „Bullet Men“-Statue sorgt für viele Lacher

Drei nackte Männer mit bedecktem Gesicht stehen als Statue in Pyeongchang vor dem Ski Jump Center. Aber nicht nur, dass die silbernen Männer in ihren unteren Regionen komplett freigelegt sind. Nein, auch ihre Helme, die einzige Kleidung, die sie tragen, sehen phallisch aus. Kein Wunder, dass viele sie „Penismenschen“ nennen.

Viele Japaner haben das Bild mit dem Hashtag #モルゲッソヨ getwittert, was übersetzt heißt: „Ich habe keine Ahnung“.

Wir haben die besten Reaktionen aus dem Netz. Hier zum Beispiel die Lego-Version:

Die tanzenden Penismenschen:

Ein freiwilliger, der sich als Statue verkleidet hat:

Südkorea lässt Roboter Ski fahren

Die olympischen Skirennen werden vom Winde verweht, und doch gab es Action auf Südkoreas Pisten: Am Rande der Olympischen Winterspiele hat das südkoreanische Wirtschaftsministerium das erste Skirennen für Roboter ausgetragen. Die acht menschenähnlichen Roboter im Welli Hilli Park nahe der olympischen Sportstätten wurden für ihre Geschwindigkeit, Beweglichkeit sowie die Fähigkeit, die Strecke ohne menschliche Intervention zu bewältigen, bewertet.

Ski-Roboter-Rennen

Heute fahren sie Ski, morgen suchen sie nach Sarah Connor 🤖

Posted by Sportschau on Tuesday, February 13, 2018

17-jährige Kim holt Snowboard-Gold in Heimat der Eltern

Chloe Kim; Foto: dpa/picture-alliance

Bereits 2014 hatte die Kalifornierin theoretisch die Olympia-Qualifikation geschafft, war als 13-Jährige aber noch zu jung für die Teilnahme.

dpa/picture-alliance

Mit nur 17 Jahren ist sie Olympiasiegerin in der Halfpipe geworden: Snowboard-Ausnahmetalent Chloe Kim. Die US-Amerikanerin mit südkoreanischen Wurzeln erhielt als Einzige Wertungen über 90 Punkte. Für ihren besten Auftritt bekam Kim, deren Eltern aus Südkorea stammen, 98,25 Punkte und lag damit klar vor Silbermedaillengewinnerin Liu Jiayu aus China (89,75). Auf dem dritten Platz landete Kims US-Teamkollegin Arielle Gold (85,75).

Dabei kaum zu glauben: Kim mag eigentlich keinen Schnee, „genau genommen“, sagt sie dem Sport-Informations-Dienst, „hasse ich ihn“. Wie bitte? Nun ja, „ich komme aus Südkalifornien“, erklärt Kim, „wenn es an einem Tag, an dem ich trainieren soll, schneit, schaue ich in voller Ausrüstung aus dem Fenster und denke mir: hm, vielleicht heute lieber nicht. Ich hasse es, zu frieren.“

12. Februar 2018

Nordkoreas Cheerleader „begeistern“ das Netz

Die „Armee der Schönen“ stiehlt den Sportlern mit ihrer perfekten Inszenierung die Show. Mehr als 220 jubelfreudige Cheerleaderinnen aus Nordkorea beugten im Takt ihren Oberkörper und klatschten synchron in die Hände. Sie sind die Charme-Offensive des diktatorischen Staatsführers Kim Jong Un. Im Netz werden die Damen kontrovers diskutiert. Die New York Times schrieb: „Stellen Sie sich eine Mischung aus Stewardessen der 60er Jahre, den Cheerleadern der Dallas Cowboys und der Roten Armee vor“.

Cheerleader aus Nordkorea bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea; Foto: dpa/picture alliance
dpa/picture alliance

Rolltreppenbenutzung mal anders

Der schweizer Freestyle-Skiprofi Fabian Bösch hat endlich herausgefunden, wie man Rolltreppe fährt. So schreibt er es auf seinem Instagram-Post. Außerdem fragt er, ob er es richtig macht?

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Frostige Spiele?

Klirrende Kälte und eisiger Wind: Neben den sportlichen Wettkämpfen steht bei vielen Athleten zurzeit eher der Kampf gegen die Kälte im Vordergrund. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt um minus 20 Grad Celsius sind in den Bergen von Pyeongchang bereits gemessen worden.

Lucas Bögl.; Foto: dpa/picture alliance

Eiszapfen im Bart von Langläufer Lucas Bögl. Bei Temperaturen bis zu minus 25 Grad kein Wunder.

dpa/picture alliance

10. Februar 2018

Ski-Freestyler setzt Zeichen für Homosexuelle

Der Ski-Freestyler Gus Kenworthy hat sich zum Auftakt der Olympischen Spiele öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Damit hat er nicht nur ein Zeichen für eine offene Sportgemeinschaft gesetzt, sondern gleich auch noch dem US-Vizepräsidenten Mike Pence einen Seitenhieb verpasst.

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Der Ski-Freestyler Gus Kenworthy hat sich zum Auftakt der Olympischen Spiele öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. „Wir sind hier. Wir sind schwul. Gewöhnt euch dran“, schrieb der 26-Jährige bei Twitter. Dazu veröffentlichte der Slopestyle-Silbermedaillengewinner von Sotschi ein Foto, auf dem er US-Eiskunstläufer Adam Rippon auf die Wange küsst. „Ich bin so stolz darauf, die schwul-lesbische Gemeinschaft mit diesem großartigen Typen zu repräsentieren. Nimm das, Pence“, teilte Kenworthy bei Instagram mit – ein Seitenhieb gegen US-Vizepräsident Mike Pence, der zur Eröffnungszeremonie angereist war. Pence hat sich in der Vergangenheit wiederholt abfällig über Schwule geäußert.


9. Februar 2018

Trump und Kim Jong Un bei Olympia-Eröffnungsfeier

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stand ganz im Zeichen von politischer Entspannung – auch auf der Tribüne. Zwei täuschend echt aussehende Doubles von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un waren die heimlichen Stars der Party im Olympiastadion. Die beiden verbrüderten sich auf der Tribüne, winkten den einlaufenden Sportlern einträchtig zu – und konnten sich vor Selfie-Anfragen und Schulterklopfern kaum retten.

Ziemlich beste Freunde in Pyeongchang.

Posted by tagesschau on Friday, February 9, 2018

9. Februar 2018

Taufatofua trotz Kälte mit blanker Brust

Er hat es wieder getan: Olympia-Exot Pita Taufatofua ist in Pyeongchang trotz klirrender Kälte mit freiem Oberkörper bei der Eröffnungsfeier einmarschiert. Der Fahnenträger aus Tonga wiederholte damit seinen Auftritt von Rio 2016. Damals im brasilianischen „Winter“ war es allerdings deutlich wärmer. Wie vor eineinhalb Jahren erschien Taufatofua auch in Südkorea mit geölter Brust, in Baströckchen und Sandalen. In Rio war Taufatofua im Taekwondo am Start und verlor gleich seinen Auftaktkampf.

Temperaturen von drei Grad unter Null bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Für den...

Posted by tagesschau on Friday, February 9, 2018

8. Februar 2018

„Norwegisches Omelette“ in Südkorea

Die norwegische Delegation hat versehentlich zu viele Eier bestellt. Anstatt 1.500 Eier, wie von den Köchen der Delegation vorgesehen, brachte ein Lieferwagen 15.000 Eier. „Wir waren total überrascht, als sie die Eier brachten. Es hörte gar nicht mehr auf, das war unglaublich“, so der Koch Stale Johansen. Grund für die Überraschungs-Eier war wohl ein Übersetzungsfehler bei den südkoreanischen Zahlen. „Es stand eine Null zu viel auf der Bestellung“, sagte Delegationsleiter Tore Övrebö.

Die Norweger konnten die überschüssigen Eier aber zurückgeben. Um die 15.000 Eier zu verbrauchen, hätte jedes der 121 Mitglieder der Delegation während der zweiwöchigen Spiele 124 Eier verzehren müssen – etwa acht Stück pro Tag. Als „Norwegisches Omelette“ oder „Omelette Surprise“ wird ein Dessert aus Biskuitteig und Eis bezeichnet.

7. Februar 2018

Usain Bolt verspricht signierte Champagnerflaschen

Der zurückgetretene Leichtathletik-Superstar Usain Bolt hat auf Twitter jedem Olympiasieger eine signierte Champagnerflasche versprochen, wenn die Gold-Gewinner ihrer Medaille mit der typischen Bolt-Geste feiern und ein Foto davon ins Netz stellen.


6. Februar 2018

Plattenbau statt Dorfromantik

Wenn man als Sportler mit darf, dann wohnt man im Olympischen Dorf. Dorfromantik in netten Blockhaushütten wie 1994 in Norwegen gibt es aber auch dieses Jahr wieder nicht. Aber klickt euch selbst durch...

Olympisches Dorf in Pyeongchang; Foto: imago

Hier steigen die Athleten auf. Wenn schon nicht aufs Siegertreppchen, dann eben in den 25. Stock.

imago

16. Januar 2018

Cool Runnings 2: Jamaikas Frauen-Bobteam bei Olympia

Jamaikanisches Bobteam; Foto: dpa

Nachdem 1988 das jamaikanische Herren-Bobteam zum ersten Mal bei Olympia angetreten ist, starten 2018 die Frauen.

dpa

Die erfolgreichsten Erfolglosen soll es jetzt auch in weiblich geben! Die Bobfahrer aus Jamaika wurden berühmt, weil sie erstens hinterherfuhren und zweitens mit Cool Runnings einen witzigen Film machten.

Drei Jahrzehnte nach den ersten Jamaikanern bei Olympia gibt es nun den ersten Frauenbob aus Jamaika. Aber von wegen erfolglos und chancenlos! Unter die ersten 10 wollen die beiden Damen kommen – damit wären sie besser, als es die Herren aus ihrem Land in 30 Jahren jemals waren…

03. Januar 2018

Premierenfeeling für Nigeria

Zum ersten Mal mit dabei ist das Frauen-Bob-Team aus Nigeria. Das Team besteht aus Steuerfrau Seun Adigun und ihre beiden Anschieberinnen Ngozi Onwumere und Akuoma Omeoga.

Das ist ein riesiger Meilenstein für den Sport in Nigeria.

Adigun zum Magazin Kwesé ESPN

Die Qualifikation zu den olympischen Winterspielen war aber nicht das höchste Ziel des nigerianischen Teams. Die drei Frauen peilen sogar einen Podiumsplatz an.

Autor
Svenja Maria Hirt
Autor
SWR3