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Der Ski-Freestyler Gus Kenworthy hat sich zum Auftakt der Olympischen Spiele öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Damit hat er nicht nur ein Zeichen für eine offene Sportgemeinschaft gesetzt, sondern hat gleich auch noch dem US-Vizepräsidenten Mike Pence einen Seitenhieb verpasst.

Auch wenn bei den Olympischen Spielen hauptsächlich der Sport im Vordergrund steht, hat der Sportler Gus Kenworthy die Gelegenheit genutzt, um gleich mal ein Statement für sich und seine homosexuellen Sportkollegen zu setzen.

Gemeinsam mit seinem Partner Adam Rippon – glücklicherweise auch bei den Spielen vertreten, allerdings als US-Eiskunstläufer – fühle er sich geehrt die homosexuelle Szene bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang vertreten zu dürfen. Er postete ein Foto, wie er ihn auf die Wange küsste.

„Wir sind hier. Wir sind schwul. Gewöhnt euch dran“, lautete seine Message, die er über Twitter in die Welt hinausschickte. Nach nur wenigen Stunden wurde sein Post schon über 100.000 mal retweetet.



Grüße an Mike Pence

Gleichzeitig schickte er so auch noch einen Gruß ins Weiße Haus. Denn auf Instagram wurde er dann noch etwas genauer. Ein Bild von sich und Rippon betitelte er mit: „Nimm das, Pence.“ Eine eindeutige Anspielung auf den US-Vizepräsidenten Mike Pence, der zur Eröffnungszeremonie zu den Olympischen Spielen angereist war. Pence hatte sich in der Vergangenheit immer wieder abfällig über Homosexuelle geäußert.

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