Autor
Lena Seiferlin
Lena Seiferlin, SWR3; Foto: SWR3
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Das Colosseum, die Fontana di Trevi, der Petersdom – die Sehenswürdigkeiten sind der Touri-Magnet der Stadt. So auch die Spanische Treppe. Wer sich dorthin setzt, wird jetzt allerdings verscheucht.

So ein Sightseeingtag in Rom kann ganz schön anstrengend sein. Italiens Hauptstadt ist voll von alten Sehenswürdigkeiten, Denkmälern, Kirchen, Brücken und so weiter. Zum Ausruhen – und natürlich für Insta-Fotos – haben sich viele bisher auf der Spanischen Treppe niedergelassen.

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Spanische Treppe für 1,5 Millionen Euro restauriert

Das geht jetzt nicht mehr. Denn die Spanische Treppe gehört zum historischen Zentrum, das Unesco-Weltkulturerbe ist – und sie wurde erst 2016 für rund 1,5 Millionen Euro restauriert. Auf einer der 136 Stufen zu sitzen ist schon seit einigen Wochen verboten.

Am Dienstag gingen aber erstmals Polizistinnen und Polizisten mit Trillerpfeifen rum, um die Menschen von der Treppe zu verscheuchen. Ob es auch schon zu Anzeigen kam, ist nicht bekannt. Das Sitzen kann jedenfalls mit einer Strafe von bis zu 400 Euro geahndet werden.

Rom will gegen Massentourismus ankämpfen

Mit dem Erlass vom Frühsommer wurden auch andere Verhaltensweisen verboten. Dazu gehört zu Beispiel das Baden in den Brunnen der Stadt und ohne Shirt oder Hemd spazieren zu gehen. Rom will damit die Auswirkungen des Massentourismus besser kontrollieren können.

Auf der Spanischen Treppe zu parken, ist übrigens auch verboten.

Ein Auto auf der Spanischen Treppe: Touris werden von der römischen Sehenswürdigkeit vertrieben.; Foto: picture alliance/-/Polizia Locale di Roma Capitale/dpa

Was es kostet, mit dem Auto auf der Spanischen Treppe zu stehen, ist noch mal eine ganz andere Frage.

picture alliance/-/Polizia Locale di Roma Capitale/dpa
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Lena Seiferlin
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SWR3