Ein gut gekleideter Mann steht verzweifelt auf einer Straße in Offenbach. Im Schlepptau hat er zwei weiße Hunde. Zwei Polizisten kommt das verdächtig vor. Sie halten an und bieten ihre Hilfe an – mit ungeahnten Folgen.

Manchmal ist es aber auch wie verhext. Da heiratet man – im Idealfall – einmal im Leben und dann sowas: Der Trauzeuge lässt einen sitzen. Das wäre nicht ganz so schlimm, wenn der Trauzeuge nicht auch gleichzeitig der Fahrer wäre, der einen zur Hochzeit bringen soll.

Polizisten retten Mann

Genau so ist das einem Mann in Offenbach passiert. Er stand im Hochzeitsanzug wartend auf der Straße, als eine Polizeistreife vorbei fuhr. Die Polizisten hielten an und fragten den Mann, ob er Hilfe brauche. Und ob er die brauchen konnte.

Trauzeuge lässt Bräutigam stehen

Der Mann hat den Polizisten erzählt, dass er in 20 Minuten getraut werde, sein Trauzeuge ihn aber versetzt habe. Die Polizisten boten an, den verzweifelten Bräutigam samt seiner weißen Hunde zur Hochzeit zu fahren.

Weiße Tiere sind Pflicht

Auf dem Weg dahin hat der Bräutigam seinen Rettern erzählt, was es mit den Hunden auf sich hat. Auf den Philippinen sei es Brauch, dass zwei weiße Tiere bei der Hochzeit anwesend sein müssen. Die bringen dem Ehepaar die Trauringe.

■■■ Streife hilft Eheglück auf die Sprünge ■■■ Ein verzweifelter Bräutigam 🤵, zwei weiße Hunde 🐩🐩 und eine...

Posted by Polizei Südosthessen on Monday, July 17, 2017

Viel Lob im Netz

Dank der Polizisten kam der Bräutigam noch rechtzeitig zur Trauung. Und auch die Frage nach dem verlorenen Trauzeugen konnte die Polizei im nachhinein klären: „Das ganze beruhte wohl auf einem Missverständnis. Hat sich im Nachhinein aufgeklärt und alle konnten zusammen den Tag genießen“, schreibt die Polizei auf ihrem Facebook-Account. Klar, dass das jede Menge Lob für die Retter bedeutet.