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Björn Widmann
Björn Widmann, SWR3; Foto: SWR3
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In Deutschland war er vor allem als Familienvater Willie Tanner aus der US-Serie „ALF“ bekannt. US-Schauspieler Max Wright ist im Alter von 75 Jahren gestorben.

Max Wright; Foto: picture alliance/Ralph Dominguez/Globe Photos via ZUMA Wire/dpa

Schauspieler Max Wright ist tot

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Fast 20 Jahre lang soll Max Wright gegen das Hodkin-Lymphom gekämpft haben. Mehrere US-Medien berichten jetzt, er sei am Mittwoch in seiner Wohnung in Hermosa Beach in der Nähe von Los Angeles gestorben. Ob die Krankheit die Todesursache war, ist bisher nicht klar.

Wright bekam die Diagnose 1995: Hodkin-Lymphom – eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. Es kann zwar Phasen geben, in denen so wenige bösartige Zellen im Blut nachweisbar sind, dass man von einer Remission spricht. Eine Heilung ist das aber nicht, sondern lediglich ein „Pause“ von den Symptomen. Die Krankheit kann jederzeit wieder schlimmer werden.

Mehr als 60 Filme und Serien

Neben seiner Rolle als Willie Tanner in „ALF“ spielte Wright auch in Filmen wie „Hinter dem Rampenlicht“ (1979), „Reds - Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit“ (1981) oder „Soul Man“
(1986) mit. In einigen Folgen der Kult-Serie „Friends“ war er als Besitzer des Cafés Central Perk zu sehen. In mehr als 60 Produktionen hat Max Wright von 1974 bis zu seinem Tod mitgewirkt.

Max Wright hinterlässt zwei Kinder, Sohn Ben und Tochter Daisy. Seine Frau Linda Ybarrondo war vor zwei Jahren an Brustkrebs gestorben. Nach dem Tod seiner Frau lernte Wright einen Krankenpfleger aus Deutschland kennen. Mit ihm lebte er bis zu seinem Tod in einer Beziehung.

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