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Als schwarze Wolken steigen sie auf – Schnaken. Am Oberrhein sind gerade besonders viele Stechmücken geschlüpft. Die gute Nachricht: Die Kabs-Hubschrauber zur Schnakenbekämpfung sind jetzt startklar.

Ab dem kommendem Wochenende sollen am Oberrhein wieder Stechmücken aus der Luft bekämpft werden. Die Hubschrauber seien wahrscheinlich ab Sonntag startklar, sagte ein Sprecher der Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (kurz: Kabs).

Mit der jetzigen Generation Schnaken müssen wir leben

Normalerweise werden die Kabs-Hubschrauber schon zur Bekämpfung der Brut eingesetzt. Weil aber beide Maschinen defekt waren, war es nicht möglich, die Schnaken frühzeitig aus der Luft zu bekämpfen.

In den vergangenen Tagen seien zwischen Rastatt und Mainz besonders viele Stechmücken geschlüpft, so der Kabs-Sprecher. Und weil es wieder wärmer werde, dürften noch mal besonders viele nachkommen – und auch bis in die Städte vordringen. Mit der jetzigen Generation der Schnaken werde man jetzt einfach leben müssen.

Diese Tipps helfen gegen Mückenstiche

Kabs-Hubschrauber versprühen biologisches Mittel

Kabs-Hubschrauber im Einsatz gegen Schnaken; Foto: dpa/picture-alliance

Kabs-Hubschrauber versprüht mittel zu Mückenbekämpfung

dpa/picture-alliance

Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl (Südbaden) bis nach Nord-Hessen und ins rheinland-pfälzische Bingen. Die Mitarbeiter verteilen ein biologisches Bekämpfungsmittel, sobald eine Vermehrung der Schnaken droht. Das ist der Fall, wenn im Frühsommer eine Hochwasserwelle die Fluss-Auen überflutet hat.

Das Mittel richtet sich gezielt nur gegen die Larven der Stechmücken und ist nicht wirksam, wenn sich diese schon verpuppt haben.