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Björn Widmann
Björn Widmann, SWR3; Foto: SWR3
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Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, es gab Schlammlawinen und Rekord-Hochwasser: Österreich und Südtirol werden zur Zeit von heftigen Unwettern heimgesucht. Besser soll das Wetter erst mal nicht werden.

Die Lage in den österreichischen Bundesländern Kärnten und Tirol spitzt sich immer mehr zu. Seit Tagen schneit es dort heftig, mittlerweile sind mehrere Orte eingeschneit, die Menschen kommen weder in die Orte, noch aus ihnen heraus.

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Die Kleine Zeitung berichtet, unter anderem seien das Lesachtal, das Mölltal und der Ort Heiligenblut von der Außenwelt abgeschnitten. Die Menschen in den Orten wurden aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben. Zum Teil mussten auch mehrere Gebäude evakuiert werden.

Schulen geschlossen, Seen über die Ufer getreten

Mehrere Schulen in Osttirol blieben wegen der höchsten Lawinen- und Wetterwarnstufe geschlossen. In Kärnten sind mehrere Seen über die Ufer getreten. Am Faaker See bei Villach sei der Pegel so hoch, wie es statistisch gesehen nur alle 100 Jahre vorkommt.

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Weil es so stark geregnet und geschneit hat, sind am Wochenende viele Schlamm- und Schneelawinen abgegangen. Zwar soll es heute eine kurze Niederschlagspause geben, allerdings nicht sehr lange. In manchen Regionen sind innerhalb von drei Tagen inzwischen 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. Allmählich soll sich die Wetterlage im Laufe der Woche aber entspannen.

Spektakuläres Video aus Martell

Auch Norditalien hat mit dem Wintereinbruch zu kämpfen. Im Ort Martell in Südtirol ist eine Lawine abgegangen, einige Häuser seien beschädigt worden. Verletzte gebe es aber vermutlich nicht, berichtete der Fernsehsender Rai Südtirol.

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Björn Widmann
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Mario Demuth
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