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Er hatte neun Menschen erschossen, darunter seine Schwester: Die Obduktion des Angreifers von Dayton ergab nun, dass er während der Tat unter Drogen stand.

Der Todesschütze von Dayton hat vor dem Massaker im US-Staat Ohio offenbar Drogen konsumiert. In seinem Blut seien Spuren von Kokain, Antidepressiva und Alkohol gefunden worden, teilte der Gerichtsmediziner im Bezirk Montgomery County, Kent Harshbarger, mit. Die Behörden hätten an der Leiche des 24-Jährigen außerdem eine Tüte Kokain gefunden.

Was geschah?

Am 4. August hatte der Schütze von Dayton neun Menschen erschossen, seine Schwester eingeschlossen. Binnen 30 Sekunden wurde er von Polizisten vor einer vollgepackten Bar erschossen. Darin hätten den Behörden zufolge Hunderte weitere Menschen getötet werden können, wäre er vorher nicht gestoppt worden.

Todesschütze hatte Unterstützung

Munition, Waffenzubehör und eine kugelsicher Schutzweste – darunter das Magazin mit 100 Schuss, dass es ihm erlaubte, innerhalb von 30 Sekunden neun Menschen zu erschießen und viele andere zu verwunden. All das kaufte ein Freund für den Todesschützen vor einigen Monaten. Auch soll er ihm geholfen haben, die Waffen zusammen zu bauen.

Freund soll nichts von Massaker gewusst haben

Die Polizei geht nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass der 24-Jährige wissentlich die Bluttat mit vorbereitet hat. Vorgeworfen wird ihm aber der Verstoß gegen Waffengesetze. So soll er unter anderem beim Kauf eigener Waffen verschwiegen haben, dass er illegale Drogen nimmt. Genau das aber verbietet in den USA den Besitz von Waffen.