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Fridays for future – unter diesem Motto demonstrieren Schüler heute vielerorts für den Klimaschutz, auch in SWR3Land. Dafür schwänzen sie die Schule. Ihr Vorbild: Greta Thunberg, eine 16-jährige Schwedin, die die UN-Klimakonferenz aufmischte.

Es ist eine internationale Bewegung: Statt zur Schule zu gehen, streiken Schüler freitags und demonstrieren gegen die aktuelle Klimapolitik. Ihr Argument: Sie werden mit den Folgen des Klimawandels leben müssen, den frühere Generationen verursacht haben.

Nicht nur in Australien und den USA finden solche „Schulstreiks für das Klima“ statt, auch in mehreren Städten in SWR3Land machen Schüler mit.

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Allein in Freiburg gingen über 3.500 Schüler auf die Straße. Motto: „Wir streiken, bis ihr handelt!“. Die Stimmung sei euphorisch, hieß es. Ebenso dürfte es in den anderen Städten und Bundesländern sein.

Trotz Klimaschutz - Schulleiter drohen Konsequenzen an

In Freiburg pochen viele Schulleiter vor allem staatlicher Schulen auf die Schulpflicht und wollen die Schülerinnen und Schüler nicht vom Unterricht befreien. Wer trotzdem auf die Straße geht, müsse mit Konsequenzen rechnen.

Die Organisatoren der Demonstration betonen jedoch, dass sie sich mit der rechtlichen Grundlage von Schülerstreiks sorgfältig auseinandergesetzt hätten. Sie berufen sich auf die Grundrechte Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.

Hier sehr Ihr Tweets und Videos aus verschiedenen Städten Deutschlands.

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Aber auch aus Zürich in der Schweiz:

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Erst gestern hatten über 12.000 Schüler in Brüssel für das gleiche Ziel demonstriert:

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Wie es in Stuttgart aussah, sehr ihr in unserer Story bei Instagram.

Greta Thunberg: Vorbild für eine ganze Generation

Das Vorbild für die Demonstranten ist Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin hatte 2018 begonnen, jeden Freitag vor dem schwedischen Reichstag zu demonstrieren statt in den Unterricht zu gehen. Ihre Forderung: Die schwedische Regierung müsse die Treibhausgasemission reduzieren und sich deutlich mehr im Klimaschutz engagieren.

Greta Thunberg; Foto: dpa/picture-alliance
dpa/picture-alliance

Ihre Hartnäckigkeit hat ihr eine Einladung zur UN-Klimakonferenz in Kattowitz eingebracht, dort traf sie UN-Generalsekretär Antonio Guterres und hielt eine Rede auf dem Gipfel.

„Ich gehe gerne zur Schule.“ sagte Greta Thunberg. Sie wirkte etwas eingeschüchtert von der großen Bühne bei der Welt-Klimakonferenz in Kattowitz. Aber sie ist eine starke Persönlichkeit. Und eine Stimme ihrer Generation:

Wir müssen erst einmal begreifen, was die älteren Generationen uns angetan haben. Was für ein Chaos sie da angerichtet haben. Und dann müssen WIR wieder sauber machen und damit leben.

Greta Thunberg



Greta Thunbergs komplette Rede bei der UN-Klimakonferenz

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