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Es ist ein absoluter Albtraum: Man lässt sich ein Tattoo stechen und bemerkt erst hinterher, dass der Tätowierer einen Schreibfehler gemacht hat. Das ist einer Schwedin passiert – aber sie konnte ihrem Tattoo-Fail etwas Positives abgewinnen.

Kelvin statt Kevin

Eigentlich wollte Johanna Giselhäll Sandström sich die Namen ihrer beiden Kinder tätowieren lassen. Nova und Kevin. Also schrieb sie die Namen für den Tattoo-Künstler auf und suchte sich ein Design dafür aus. Dann – nach dem Stechen – der

Schock: Statt Kevin stand da auf ihrer Haut Kelvin.

Kelvin statt Kevin tätowiert; Foto: privat/Johanna Giselhäll Sandström

Auf Anfrage hat uns die junge Mutter ein Bild ihres Tattoos geschickt.

privat/Johanna Giselhäll Sandström

Einem schwedischen Lokalblatt sagte die Mutter, sie sei daraufhin in Tränen ausgebrochen. Ihr Herz habe aufgehört zu schlagen. Und der Tätowierer? Der habe daraufhin nur gelacht – da könne man jetzt eben nichts mehr machen.

Mutter benennt ihr Kind einfach um

Falsch gedacht. Da kann man schon was machen, nur eben nicht mehr am Tattoo selbst. Mittlerweile hat die 30-Jährige nämlich ihr Kind einfach umbenannt. Und jetzt passt der Name auch wieder zum Tattoo. Anscheinend war ihr Mann auf die Idee gekommen.

Aber es kommt noch besser: Aus heutiger Sicht bereut die Mutter den Tattoo-Fail gar nicht – sie habe den Namen Kelvin zuvor zwar noch nie gehört, fände ihn aber einzigartiger. Kelvin gefalle ihr sowieso besser als Kevin. Und Kelvin selbst? Der findet seinen neuen Namen wohl auch besser, erzählt die Mutter gegenüber SWR3.

Autor
Laura Bisch