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Hans Liedtke
Hans Liedtke, SWR3; Foto: SWR3
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US-Präsident Donald Trump hat beim Empfang des Football-Teams der Clemson Tigers im Weißen Haus Berge von Fast Food auftischen lassen. Das ungewöhnliche Buffet war eine Folge des Shutdowns in den USA. Trump soll privat für die Fast-Food-Party gezahlt haben.

Wegen des wochenlangen Haushaltsstreits hat US-Präsident Donald Trump in die eigene Tasche gegriffen und laut dem Weißen Haus ein ganzes Football-Team mit Fast Food bewirtet.

Das Football-Team Clemson Tigers bei Trumps Fast-Food-Empfang; Foto: dpa/picture-alliance

Das Football-Team Clemson Tigers bei Trumps Fast-Food-Empfang

dpa/picture-alliance

Der Staatschef, der selbst für seine Liebe zu dieser Art von Schnellgerichten bekannt ist, sagte, er habe die Mannschaft der Clemson University mit Pizzen, 300 Hamburgern und „sehr, sehr vielen Pommes“ versorgt.

Fotos zeigten Trump grinsend hinter einem riesigen Tisch im Weißen Haus, auf dem sich Burger in den Verpackungen einschlägiger Fast-Food-Ketten auf silbernen Tabletts stapelten.

Sanders: „Er zahlte persönlich für das Event“

„Der Grund, warum wir das machen, ist der Shutdown“, sagte Trump. Denn: Er weigert sich noch immer, ein Haushaltsgesetz zu unterschreiben, das kein Geld für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko enthält. Daher stehen seit mehr als drei Wochen Teile des Regierungsapparats der Vereinigten Staaten still.

Die fehlende Kompromissbereitschaft der Demokraten in der Frage der Grenzsicherheit habe Trump jedoch nicht davon abgehalten, den nationalen Champion zu bewirten, schrieb die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, auf Twitter. „Er zahlte persönlich für das Event, das von einigen der großen amerikanischen Fast-Food-Läden beliefert wurde.“

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