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Leute, bildet bitte eine Rettungsgasse – wie oft haben wir das schon im SWR3 Verkehrszentrum gesagt? Vielleicht hilft es ja, wenn wir es singen? Hier ist der Rettungsgassensong und natürlich nochmal alle wichtigen Infos für Stausteher.

Viele werden das schon erlebt haben: Sobald sich auf mehrspurigen Straßen ein Stau bildet, fahren die Autos hierhin und dorthin, kreuz und quer. Nach der geordneten Bildung einer Rettungsgasse sieht das jedenfalls nur selten aus.

Die Rechte-Hand-Regel erklärt die Rettungsgasse

Vielleicht lag es daran, dass die Regeln für eine korrekte Rettungsgasse nicht ganz eindeutig waren. Wo sie gebildet werden sollte, das variierte je nach Anzahl der Spuren. 2017 wird's jetzt einfacher auf den Straßen. Wir erklären mit der Rechte-Hand-Regel, wie Leben retten auf den Straßen richtig funktioniert:

Wer auf der linken Spur fährt, steuert sein Auto nach links, wer auf einer der rechten Spuren (egal ob zwei, drei, vier oder fünf) unterwegs ist, fährt dann noch weiter nach rechts. Dabei soll auch der Standstreifen benutzt werden.

Und noch etwas ist neu: Das Bundesverkehrsministerium hat beschlossen, dass ab 2017 eine Rettungsgasse nicht erst bei Stau gebildet werden soll. Auch dann, wenn der Verkehr nur stockt oder sehr zäh fließt, sollen die Autos schon Platz für mögliche Rettungsfahrzeuge machen.