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Christian Kreutzer
Christian Kreutzer, SWR3; Foto: SWR3
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Es war ihr wohl selbst peinlich: Madonnas Gesang beim Eurovision Song Contest war unter aller Kanone, fanden die meisten Zuhörer. Jetzt hat sie eine geschönte Version ihres Auftritts auf Youtube gestellt. Wir erklären, wie sie das hinbekommen hat.

So hatten wir „Like a prayer noch nie gehört“: einen falschen Ton nach dem anderen. Selbst unmusikalische Leute konnten es hören. Viele trauten ihren Ohren kaum, als Madonna beim ESC eine der mutmaßlich schlechtesten Leistungen ihrer Karriere ablieferte.

Plötzlich sitzt jeder Ton

Heutzutage steht das dann auch noch für die Ewigkeit auf Youtube. Das wollte die Sängerin, die im August 61 wird, nicht auf sich sitzen lassen: Schon kurz nach dem Auftritt kursierte eine zweite Version ihrer Show in Tel Aviv im Netz. Und siehe da: Plötzlich saß das Lied.

Das medienkritische Portal Übermedien hat mal die beiden Versionen gegeneinander geschnitten:

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Das Video bei YouTube ansehen.

Mal abgesehen davon, dass das nicht sehr ehrlich ist: Wie hat Madonna das gemacht? Daniel Pütz vom SWR3 Soundteam vermutet: Sie hat Autotune benutzt – eine Software zur automatischen Tonhöhenkorrektur. Wie das funktioniert und was dabei schiefgehen kann, erklärt Pütz im Gespräch mit Moderator Kristian Thees:

So hat Madonna ihre schiefen Töne eliminiert; Foto: picture alliance/Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Nachrichten So hat Madonna ihre schiefen Töne eliminiert

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