Autor
Mario Demuth
Mario Demuth, SWR3; Foto: SWR3
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Bei einer größeren Explosion in einem Chemiepark in Spanien sind drei Menschen ums Leben gekommen, mehrere weitere Menschen wurden verletzt.

Die Explosion ereignete sich am Dienstagabend im Chemiepark in Tarragona im Nordosten Spaniens. Der katalanische Innenminister Miquel Buch geht von einem Chemieunfall aus. Drei Menschen starben, mehrere weitere wurden verletzt.

Anwohner berichten von einem lauten Knall. Auch aus mehreren Kilometern Entfernung war ein riesiger Feuerball und eine dichte Rauchwolke zu sehen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie ein Gebäude plötzlich in Flammen aufgeht (bei 0:14 Min.).

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Behörden warnten vor giftigen Dämpfen

Am Mittwochmorgen war noch von einem Toten die Rede. Im Laufe des Tages wurde dann die Leiche eines zunächst vermissten Mitarbeiters gefunden. Am Mittwochabend sei ein Mann im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, berichten Medien unter Berufung auf Behörden.

Kurz nach der Explosion galt eine Warnung vor möglichen giftigen Dämpfen. Der Zivilschutz hatte diese kurze Zeit später wieder aufgehoben. Wegen dichten Rauchs sollten jedoch Anwohner einiger Vororte nicht ins Freie gehen sowie Fenster und Türen geschlossen halten. Zwischenzeitlich mussten auch einige Straßen gesperrt werden.

Feuer in Tarragona unter Kontrolle

Warum es zu der Explosion kam, ist noch unklar. Um den Brand im Chemiepark zu löschen, waren mehr als 24 Feuerwehrbrigaden im Einsatz. Der Brand sei bereits am Dienstagabend unter Kontrolle gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit.

Nach offiziellen Angaben ereignete sich die Explosion in der Fabrik des spanischen Unternehmens Iqoxe. Dort wird unter anderem Ethylenoxid produziert, das für die Herstellung von Reinigungs- und Lösungsmitteln wichtig ist.

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