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Björn Widmann
Björn Widmann, SWR3; Foto: SWR3
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Sie sind praktisch aber gefährlich für Kleinkinder: Rasenmähroboter. Stiftung Warentest hat die kleinen Gartenhelfer getestet – mit sehr ernüchternden Ergebnissen, was die Sicherheit angeht.

Was die Sicherheit von kleinen Kindern angeht, hat die Stiftung Warentest beim Prüfen von Gartengeräten keine guten Ergebnisse eingefahren. Beim Test von Rasenmährobotern habe keines der geprüften Geräte die Sicherheit von spielenden Kleinkindern garantieren können.

Zwei von elf getesteten Robotern „haben den Nachbau eines krabbelnden Kinderfußes angeschnitten und sind deshalb mangelhaft, fast alle zerkratzten einen hölzernen liegenden Kinderarm“, stellte die Stiftung fest. Deswegen gab es weder die Bestnote noch ein „gut“: „Sechs sind immerhin befriedigend.“

Rasenmähroboter sind schon sicherer geworden

Trotzdem hat Stiftung Warentest in Sachen Sicherheit auch etwas positives festgestellt: Immerhin hätten einige Hersteller die Sicherheit ihrer Mäher weiterentwickelt. Außerdem stehe in den Gebrauchsanleitungen, dass „Kinder und Rasenmäher nicht gemeinsam auf den Rasen gehören“.

Trotzdem bleibe ein gewisses Sicherheitsrisiko und keiner der Roboter sei ausreichend auf spielende Kinder eingestellt. Und „es sind nicht die Billiggeräte, die bei der Sicherheit versagen“, stellte die Stiftung fest.

Mähleistung bei vielen Geräten gut

Die Mähleistung der Geräte sei dabei immerhin bei vielen Modellen gut gewesen, sagen die Tester. Und das nicht nur bei Geräten, die mehr als 1.000 Euro kosten, sondern auch bei günstigeren Modellen ab 330 Euro. Der beste Mähroboter im Test kostet demnach 840 Euro.

Die Rasenmäher mussten auf 200 Quadratmetern „eine Engstelle aus Beeten passieren, Bäume umkurven, mit Unebenheiten, Zaun und Veranda klarkommen“. Dafür brauchten die Geräte zwischen einer und sechs Stunden“.

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