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Er ist etwas über einen Meter groß und aus Edelstahl: Die Skulptur „Rabbit“ des erfolgsverwöhnten Jeff Koons ist das bislang teuerste Werk eines lebenden Künstlers.

Jeff Koons mal wieder: Schon 2013 war der 64-Jährige der teuerste lebende Künstler gewesen. Seine Skulptur „Balloon Dog“ hatte damals bei Christie's in New York 58,4 Millionen
Dollar erzielt.

Koons mit Hase; Foto: dpa/picture-alliance

Jeff Koons mit seinem Hasen.

dpa/picture-alliance

Neuer Besitzer: der Vater des US-Finanzministers

Nachdem ihn zwischendurch der Brite David Hockney vom Thron gestoßen hatte, führt Koons jetzt wieder die Platin-Liga des Kunstbetriebs: Sein Werk „Rabbit“ aus dem Jahr 1986 ging bei Christie's für 91,1 Millionen Dollar – rund 81 Millionen Euro – über den Tisch.

Die rund ein Meter hohe Skulptur aus Edelstahl war zuvor auf 50 bis 70 Millionen Dollar geschätzt worden. Den Zuschlag erhielt nach Informationen der „New York Times“ der Kunsthändler Robert E. Mnuchin, Vater des US-Finanzministers Steven Mnuchin.

Und dann noch Monet...

„Meules“ von Claude Monet; Foto: dpa/picture-alliance

„Meules“ von Claude Monet

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Apropos teuerster Hase: Nur einen Tag zuvor waren bei Sotheby's die teuersten Heuhaufen unter den Hammer gekommen. Sie sind auf dem Bild „Meules“ von Claude Monet (1840-1926) dargestellt.

Knapp 111 Millionen Dollar (rund 98,8 Millionen Euro) ließ sich ein Bieter in New York das Werk kosten. Für den Verkäufer kein schlechter Schnitt: Bei seiner letzten Auktion vor 33 Jahren war „Meules“ noch für 2,53 Millionen an den Meistbietenden gegangen.