Ein spanischer Stierkämpfer ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ist in Frankreich passiert.

Das Publikum musste es offenbar mit ansehen: Laut der Regionalzeitung Sud Ouest ist der 46-jährige Torero über sein eigenes Tuch gestürzt. Anschließend hat der Bulle ihn von hinten aufgespießt. Seine Hörner haben die Lunge verletzt. Passiert ist das Ganze in Aire-sur-l'Adour im Südwesten von Frankreich.

Fahrt ins Krankenhaus nicht überlebt

Auf dem Weg ins Krankenhaus ist dem Torero zweimal das Herz stehen geblieben. Noch bevor der Krankenwagen angekommen ist, war der Mann tot.

Ein Torero kämpft mit einem Stier; Foto: dpa/picture-alliance

Der getötete Torero in einem früheren Kampf

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Der Torero hatte schon mehrere ähnliche Unfälle. 2011 und 2014 wurde er dabei schwer verletzt.

Stierkampf ohnehin umstritten

Stierkampf gehört in Spanien und Teilen von Frankreich zur Tradition – auch wenn die ziemlich umstritten ist. Tierschützer versuchen immer wieder, das grausame Brauchtum verbieten zu lassen. In Frankreich sind sie 2012 gescheitert. In der spanischen Region Katalonien war Stierkampf zeitweise verboten, auf den Kanaren gilt das Verbot durchgehend seit den frühen 90er Jahren.