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Nach dem heftigen Tornado auf Kuba ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen, 195 Menschen wurden verletzt. Besonders stark betroffen von dem Unwetter war der Hafenbezirk Regla in der Hauptstadt Havanna.

Mit Böen-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde war der Sturm auch durch die berühmte Uferpromenade El Malecón in Havanna gefegt. Nach Angaben der Behörden wurden 1.200 Häuser und Wohnungen beschädigt oder ganz zerstört. In den Provinzen rund um Havanna soll es große Überschwemmungen gegeben haben.

Stärkster Tornado seit 1940

Die Karibikinsel erlebt regelmäßig Unwetter wie Zyklone und Hurrikans. Aber Tornados seien in der Gegend um die Hauptstadt selten, erklärt ein Meteorologe vom kubanischen Wetteramt gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Einen so starken Tornado soll es zuletzt im Jahr 1940 gegeben haben.

Die staatliche kubanische Nachrichtenplattform Cubadebate berichtet auf Twitter über die Folgen des Tornados:

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