Autor
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt, SWR3; Foto: SWR3
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Stell dir vor, du bist auf einer Beerdigung und plötzlich hörst du eine Stimme aus dem Sarg. Was wie aus einem Film klingt, ist jetzt in Irland passiert. Doch dahinter steckt ein gut ausgetüftelter Plan, den der Verstorbene selbst geschmiedet hat.

Beerdigungen sind meist ruhige Veranstaltungen. Die Anwesenden trauern um den Verstorbenen – zum Lachen ist dabei wohl den wenigsten zumute. Ein Mann aus Irland hatte für sein Begräbnis deshalb eine Idee. Shay Bradley wollte, dass bei seiner Beerdigung gelacht wird.

Deshalb bereitete er etwas vor: Als der Ire auf dem Friedhof in Kilnamanagh beigesetzt wurde, hörten die Anwesenden plötzlich Klopfgeräusche aus dem Sarg. Außerdem erklang die Stimme des Verstorbenen. Er sagte: „Wo verdammt noch mal bin ich? Lasst mich hier raus. Es ist verdammt dunkel hier. Ist das der Priester, den ich höre? Hier ist Shay, ich bin in der Kiste!“

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Trauergemeinde fängt an zu lachen

Auf einem Video, das sich in den sozialen Netzwerken verbreitet hat, ist zu sehen, dass alle Anwesenden zunächst irritiert sind. Doch dann geht Bradleys Plan auf: Alle fangen an zu lachen.

„Er würde sich freuen“

Der Ire hatte lange an einer schweren Erkrankung gelitten und die Botschaft vor seinem Tod aufgenommen. Sie wurde dann bei der Beerdigung mit Hilfe eines Lautsprechers im Sarg vorgespielt.

Er würde sich freuen, wenn er wüsste, wie viele Menschen er zum Lachen gebracht habe, sagte Andrea, die Tochter des Verstorbenen, nach dem Begräbnis. „Er hat uns zum Lachen gebracht, als wir es gebraucht haben“, schrieb sie außerdem zu dem Video.

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Isabel Gebhardt
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