Das sorgte für Aufregung in dem amerikanischen Kleinstädtchen Monroe: Als Mitarbeiter einer Sozialeinrichtung die Spenden der letzten Tage sichteten, fanden sie in einer Kühlbox 1,7 Kilo Marihuana.

Mitarbeiter der Organisation „Goodwill“ in Monroe im US-Bundesstaat Washington sichteten am Montag Spenden, als sie in einer gespendeten Kühlbox auf fünf Tüten Marihuana im geschätzten Wert von 22.400 Euro stießen. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes riefen umgehend die Polizei, die die Drogen sicherstellte.

Imagine the surprise.... Employees of the Goodwill were going through donated items from the weekend and were quite...

Posted by Monroe Police Department on Tuesday, March 14, 2017

Bisher konnte der Besitzer der Kühlbox nicht ausfindig gemacht werden, da „Goodwill“ an mehreren Orten Spenden eingesammelte und sich bisher niemand persönlich bei der Polizei gemeldet hat. Sich zu melden wäre aber vielleicht auch nicht die klügste Idee, da der Besitz einer so großen Drogenmenge strafbar ist. In Washington ist es nur legal, ab 21 Jahren bis zu einer Unze (rund 28 Gramm) Marihuana für den Eigenbedarf zu besitzen.

Erst überprüfen, bevor man spendet!

Katherine Boury, Sprecherin von „Goodwill“, möchte den Drogenfund nutzen, um die Menschen daran erinnern, dass sie gut überprüfen sollen, was sie an der Spendenstelle abgeben. In der Vergangenheit habe die Organisation bereits öfter Geld in Kleidungsstücken gefunden, das offenbar von den ehemaligen Besitzern übersehen wurde.

2014 wurden sogar drei menschliche Schädel gefunden, erzählt Boury. Die Schädel wurden zuvor für die medizinische Forschung genutzt. Einer der Schädel stammte von einem amerikanischen Ureinwohner und war über 100 Jahre alt. Mit Hilfe der Behörden gelang es „Goodwill“ damals, die Besitzer des Schädels zu ermitteln. Er konnte dann beigesetzt werden.