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Kerstin Welter
Kerstin Welter; Foto: Kerstin Welter
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Die Polizei ist hartnäckig – wenn es sein muss, liefern sich die Beamten auch eine Verfolgungsjagd über hunderte Kilometer. Am Ende klickten bei zwei mutmaßlichen „Panzerknackern“ doch die Handschellen.

Alles begann in den frühen Morgenstunden in Fürth in Franken. Dort sollen die beiden verdächtigen Männer gegen vier Uhr einen Geldautomaten in die Luft gesprengt und Geld daraus gestohlen haben. Wieviel, dazu machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Polizei verfolgt Verdächtige durch drei Bundesländer

Die mutmaßlichen Täter flüchteten laut Polizei mit einem hochmotorisierten schwarzen Geländewagen dann von Bayern über Hessen bis Rheinland-Pfalz. Sie rasten zunächst über die A3, vorbei an Würzburg und Stockstadt, bis zum Frankfurter Kreuz und von dort weiter über die A60 in Richtung Mainz. Dabei legten sie fast 300 Kilometer zurück – die Polizei immer auf den Fersen. Neben mehreren Streifenwagen war dabei auch ein Hubschrauber im Einsatz. Schließlich nahmen die beiden Männer die A61 in Richtung Worms. Dort konnte die Polizei sie stoppen, festnehmen und in Gewahrsam bringen.

Beweismaterial für den Diebstahl im Auto sichergestellt

Im Auto befand sich nach Angaben der Ermittler Beweismaterial, das auf die Sprengung des Geldautomaten hin deute. Zwei Polizeibeamte wurden im Rahmen der Verfolgungsjagd leicht verletzt, sagte ein Polizeisprecher – das Fluchtauto und ein Streifenwagen waren leicht kollidiert.