Autor
Mario Demuth
Mario Demuth, SWR3; Foto: SWR3
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In Karlsruhe hat die Polizei am Donnerstag einen kleinen Bereich in der Stadt komplett abgesperrt. Grund war ein vermeintlicher Terrorverdacht. Häuser wurden geräumt, der Bahnverkehr unterbrochen. Der angebliche Verdächtige stellte sich aber schnell als harmlos heraus.

Beklemmende Vorstellung: Man läuft mit Freunden über den Weihnachtsmarkt und wird von der Polizei festgenommen – wegen Terrorverdachts. Das ist am Donnerstag zwei jungen Männern in Karlsruhe passiert.

Nach der Überprüfung der Personalien von einem der beiden Männer, ein 21-Jähriger, stellten die Polizeibeamten fest, dass es Hinweise zu einem extremistischen Hintergrund gebe. In einer Pressemeldung schreibt die Polizei, dass zunächst die Möglichkeit bestand, dass der 21-Jährige von einer ausländischen Polizeibehörde ausgeschrieben war.

Berliner Platz in Karlsruhe abgesperrt

Später wurden auch drei Frauen überprüft, die mit den Festgenommenen unterwegs waren – allerdings ohne Ergebnis. Etwas aufwendiger gestaltete sich dann die Untersuchung des Autos, mit dem die Gruppe nach Karlsruhe gekommen war. Der Platz, an dem der Pkw geparkt war, wurde nach Polizeiangaben abgesperrt. Angrenzende Häuser wurden geräumt, auch der Bahnverkehr am Berliner Platz wurde unterbrochen.

Schließlich kam die Entwarnung. Der festgenommene 21-Jährige hatte lediglich denselben Namen wie die gesuchte Person. Die Polizei ließ die beiden Männer wieder frei und hob alle Absperrungen wieder auf.

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Mario Demuth
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SWR3