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Ob auf dem Frühstücksbrötchen, im Kuchenteig oder in der Bratensauce – ohne Butter läuft in der Küche nur wenig. Eine Butter hat einen Warentest aber nicht geschafft. Achtung, Keime!

Bei unserem Butterkonsum kommt einiges zusammen: Jeder Deutsche isst im Schnitt sechs Kilo Butter im Jahr, also immerhin 24 Päckchen. Stiftung Warentest wollte nun wissen, wie gut die Butter eigentlich ist, die wir uns da jeden Morgen aufs Brot schmieren und hat 30 Produkte genau unter die Lupe genommen.

Jede zweite Butter ist gut

„Fast alles in Butter“, so lautet das Fazit der Stiftung Warentest zu ihrem aktuellen Buttertest. Denn immerhin: Jedes zweite getestete Produkt hat mit der Gesamtnote gut abgeschnitten!

Der Testsieger bei den mildgesäuerten Buttern wurde ausgerechnet eine der billigsten Buttern der Edeka-Eigenmarke „Gut und Günstig“. Teure Markenprodukte wie Weihenstephan oder Landliebe dagegen landeten nur im Mittelfeld. Ihr Geschmack konnte die Tester nicht überzeugen. Noch dahinter: Die Produkte der Discounter Lidl und Penny.

In der Kategorie Süßrahmbutter dominieren Bio-Produkte das Teilnehmerfeld und schneiden auch am besten ab. Testsieger wurde mit Rewe Bio auch hier wieder eine Supermarkt-Eigenmarke. Gut im Geschmack und ein sehr gut bei der Streichfähigkeit, so das Urteil der Tester.

Stiftung Warentest warnt vor Keimen in Kerrygold

Durchgefallen ist dagegen die Süßrahmbutter von Kerrygold: Spitze ist sie nämlich nur beim Preis, während sie im Labor mit einer Vielzahl von Keimen unangenehm auffiel. Wohl das Ergebnis von Hygienemängeln bei der Produktion. Die Folge: Mit einer glatten Fünf die schlechteste Butter überhaupt im Test.