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Sexistische Äußerungen, Frauenhass und Diskriminierung - alles Punkte, die Hunderttausende Frauen und auch Männer der Regierung von US-Präsident Trump vorwerfen. Beim Women's March demonstrierten sie für Frauenrechte.

Es war der vierte Women's March, bei dem unter anderen in Washington Tausende Frauen gegen die US-Regierung von Präsident Donald Trump demonstrierten. In diesem Jahr forderten sie vor allem Klimagerechtigkeit, den Schutz von Migrantinnen und Migranten und Selbstbestimmung bei Sexualität und Familienplanung.

Demos auch in Chicago, New York, Los Angeles

Auch in anderen US-Städten gingen Frauen und auch Männer gegen die Regierung auf die Straße, unter anderem in Chicago, New York, San Diego, Los Angeles und Anchorage. Die Demos hatten mit den riesigen Kundgebungen vor drei Jahren am 21. Januar 2017 begonnen, am Tag nach Trumps Amtseinführung. Damals gingen geschätzt mehr als 500.000 Mensch in Washington auf die Straße.

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Plakate gegen Donald Trump

Von der Demo in New York berichtet Korrespondentin Antje Passenheim:

Hunderttausende laufen die Pennsylvania Avenue in Washington beim Women's March hinunter.; Foto: Reuters

Women's March in New York Steht auf und brüllt! Zehntausende beim Marsch für Frauenrecht

Dauer

Auf vielen Plakaten wurde Trump direkt kritisiert. Auf einem großen Banner wurde seine Verhaftung gefordert. In Washington verzichtete die Kundgebung auf „prominente“ Rednerinnen. Die Energie gehe von den Marschierenden gemeinsam aus, hieß es.

Organisiert wurde der Marsch unter anderem der Familienplanungsverband Planned Parenthood Action Fund, Greenpeace USA, der Klimaschutzverband 350.org und die Latina-Organisation Mijente.

Autor
SWR3