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Cornelia Stenull (Foto: SWR3)

Das Pharmaunternehmen Astrazeneca vermarktet seinen Corona-Impfstoff künftig unter dem Namen Vaxzevria. Offenbar ist die Umstellung auf einen neuen Markennamen ganz normal.

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca vermarktet seinen Coronavirus-Impfstoff in Zukunft unter dem Namen Vaxzevria. Das teilte das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der neue Name sei von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) genehmigt worden.

Umstellung auf Markennamen Vaxzevria schon lange geplant

„Die Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant“, heißt es in der Mitteilung des Pharmakonzerns weiter. In sechs Monaten soll dann vollständig auf den neuen Namen umgestellt werden, derzeit gebe es noch eine Untersuchung.

Wer auf der Internetseite der EMA nach dem Impfstoff von Astrazeneca sucht, findet dort jetzt Vaxzevria. Die EMA erklärt, dass der Name am 25. März geändert wurde.

Lauterbach im ZDF: Umbenennung des Impfstoffs ganz normal

Der Annahme, dass das Unternehmen Astrazeneca seinen Impfstoff umbenennt, um die aktuellen Probleme damit zu kaschieren, widerspricht SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Im ZDF sagte er, Astrazeneca sei nichts anderes als das Unternehmen, das den Impfstoff herstellt.

Die offizielle Bezeichnung dieses Impfstoffs gegen Corona sei in der Vergangenheit immer ChAdOx1-Impfstoff gewesen. Dies geht auf die Wirkweise des Vektorimpfstoffs zurück, erklärte Lauterbach weiter.

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